... oder "als der iPad kam" ..., aber dazu
später mehr.
Bericht von Daniel
Das Treffen fing schon unüblich
an, Thorsten sorgte schon zu Beginn für Begeisterung mit seiner Kreation eines
Poloshirts für die Palmusergroup Mannheim, was im Verlauf des Abends zu einer
Sammelbestellung führte.
Thorsten und Petra sorgten auch
bei Jutta, die mit ihrem Mann extra aus Frankfurt kam, für Begeisterung, zum
einen, weil Thorsten Ihren Treo reparieren konnte, zum anderen weil Petra Jutta´s
Notebook zum Laufen brachte. Das nennt man Service!
Im Gegensatz dazu konnte auch die
bedingt negativen Seiten von Service in Augenschein genommen werden:
Beim
letzten Treffen hatte Dieter seinen "HTC Touch Pro 2" dabei, bei dem
sich die senkrecht aufgebrachte optische Blende von der Akkufachabdeckung
gelöst hatte. Daraufhin hatte er das Gerät vollständig einschicken müssen, um
es dann nach längerer Zeit zurückzuerhalten. Der Schaden war zwar behoben, aber
man hätte, ohne das Gerät vollständig einzuschicken, ihm doch schnell und
unbürokratisch die Akkufachabdeckung zusenden können. Letztendlich konnte Peter
Dieter helfen, in dem er das letzte Backup erfolgreich einspielte und der HTC
Touch Pro 2 wieder problemlos mit allen Anwendungen funktionierte.
An dieser Stelle ist
hervorzuheben, dass dies eines der Herausstellungsmerkmal der PUG Mannheim ist,
das denen, die Hilfe benötigen, unkompliziert und schnell geholfen wird. Das
ist heutzutage nicht selbstverständlich! Deshalb hat ja Claudio auch Petra so
gern!
Es sollte auch nicht unerwähnt
bleiben, dass Juttas sehr kleiner Hund das jüngste Mitglied der PUG
Mannheim geworden ist.
Zwischenzeitlich hatte sich eine heftige
Diskussion entwickelt, ob schon der Besitz oder nur die Nutzung eines
Radarwarners, der heutzutage selbstverständlicher Bestandteil bei vielen
Navigationslösungen ist, strafbar ist und welche rechtliche Konsequenzen dies
zur Folge hat. Der Verweis auf den Vortrag von Norbert, den
er am 28. März 2010 beim PALMsonntagstreffen über dieses Thema gehalten hat,
führte nur bedingt zur Beruhigung der Diskussion.
Anschließend haben wir einige
organisatorische Angelegenheiten in der Gruppe besprochen, unter anderem auch
die künftige Ausrichtung des PALMsonntagstreffen. Hierzu wird sich Peter dann
zu gegebener Zeit noch äußern.
Zu Beginn des Treffens wurde, zwar kurz, das
iPad von Apple besprochen, aber da keiner der Mitglieder so rechtes Interesse
daran hatte, wandte man sich anderen Themen zu, das änderte sich jedoch auf
einmal schlagartig!
PUG-Mitglied Rocco, der mit Unschuldsmiene
schon eine Weile da war, zückte aus seiner Tasche urplötzlich ein nagelneues
iPad aus der Tasche!!! Dies wurde ihm von http://www.zaubzer.de leihweise zur
Verfügung gestellt, dafür möchten wir uns an dieser Stelle recht herzlich
bedanken.
Das Highlight des Abends war gefunden!
Jeder durfte das iPad mal ausprobieren und
auch der Bewegungssensor konnte ausgiebig getestet werden: Claudio z.B.
versuchte sich in „StarWars“ als X-Wing-Pilot.
Es entwickelte sich umgehend eine ernsthafte
Auseinandersetzung mit dem iPad:
Für welche Käuferschichten ist das iPad
konzipiert, welche Anwendungsszenarien gibt es und welche Vor- und Nachteile
sind schon festzustellen?
Im Hinblick darauf welche Käuferschichten
damit angesprochen werden sollen, kamen die Mitglieder zu dem Schluss, dass
natürlich „Apple-Jünger“ oder auch sog. „early adopters“ wohl die eine
Zielgruppen sind, aber auch PC-/Mac-User, die für bestimmte Anwendungen nicht
extra den PC / das Notebook „hochfahren“ möchten. D.h. auf dem iPad werden
Anwendungen genutzt, die mehr auf das Konsumieren oder die
Informationsbeschaffung ausgerichtet sind, wie z.B. Musik hören, Bilder und
Filme anschauen, Spiele, Bücher lesen, im Internet surfen oder E-Mails lesen.
Aber auch im beruflichen mobilen Umfeld sind
Anwendungen denkbar, wie z.B. Präsentationen, Nutzung von
Nachschlagewerken/Fachliteratur/sowie Bau-/Schaltpläne (z.B. bei Reparaturen).
Die Mitglieder kamen zu dem Schluss, das der
Erfolg von dieser Gerätegattung davon abhängt, welche sinnvollen Anwendung
zukünftig hierfür entwickelt werden, dies trifft auch auf die bald erhältlichen
Konkurrenzprodukte zu. Dies hängt natürlich auch davon ab, inwieweit die
Entwicklergemeinschaft bereit ist hierfür neue Anwendungen unter
Berücksichtigung des Bedienkonzeptes zu entwickeln bzw. bereits bestehende
Anwendungen zu portieren. Bei diesem Punkt entstand eine kurze Diskussion
zwischen den Mitgliedern, wie die Entwicklergemeinschaft im positiven Sinne zu
motivieren ist hierfür entsprechende qualitativ hochwertige Anwendungen zu
entwickeln.
Hardwareseitig gibt es an dem iPad, bis auf
einen Wesentlichen Punkt, nicht viel zu bemängeln: die Anzahl der Schnittstellen/Anschlüsse
muss erweitert werden, d.h. es besitzt keinen Cardreader und keine
USB-Anschlüsse für externe Geräte, so dass man gezwungen ist den PC/das
Notebook zu „bemühen“. Es wurde noch bemängelt, dass das iPad für ein mobiles
Geräte im Vergleich zu einem Macbook Air zu schwer ist, und dass ein 7 Zoll
Display die optimale Größe wäre.
Abschließend darf nicht unerwähnt bleiben,
dass Peter, als er sich mit dem iPad auseinander setzte, erstmalig so etwas wie
Freude zeigte. Und das bei einem Apple-Produkt !!! Dieser Moment wurde in Bild
und Ton festgehalten! Jedoch fiel der Film und auch die Bilder leider der "Zensur"
zum Opfer, auf YouTube wäre dies bestimmt ein Highlight gewesen!
Peters augenscheinliche Begeisterung für das
iPad wurde von den anderen Mitgliedern bzw. Apple-Usern gleich zum Anlass
genommen ihn mal wieder auf die „helle Seite des Mondes“ zuziehen. Gleich wurde
noch ein neuer passender Nickname für ihn gesucht, dabei kamen so schöne
Kreationen heraus wie "iPad-Peter", "iPete", "iPeter" oder "iPit".
Ich glaube jedoch, dass er, trotz seiner
Vorliebe und Festlegung auf Windows Mobile, bei „McPalmi“ bleiben wird, „McWin“
hört sich auch nicht so toll an.
Nach einem interessanten und witzigen Abend
endet das Treffen gegen 22:30 Uhr.
Viele Grüße
Daniel
mit dem NOKIA E 71 einziger Symbian-Nutzer
des Abends :-(
Bericht
von Jutta
Diesen Monat wollte ich mich wieder mal mit
der Petra treffen, damit sie meinen Compi auf die richtige Spur bringt, denn er
zickte. Mein TomTom sollte auch gleich überholt werden.
Bei strömendem Regen kam ich in Mannheim an.
Peter war schon in den heiligen Hallen der "Reblaus" und
begrüßte mich sehr herzlich und so langsam füllte sich der Tisch bis zum
letzten Platz.
Mit dem Miniwerkzeug von Petra konnte ich
wieder mit meinen Teilchen drei Leute beschäftigen und Torsten konnte das
Innenteil von meinem Treo zerlegen und so meinen toten Klingelton zu neuen
Taten erwecken. Danke Thorsten ! Bei strömendem Regen bin ich wieder zufrieden
Richtung Frankfurt gefahren.
Für Computer, mobile Geräte, oder OS-Fragen
wird bei einem PUG-Treffen auch älteren unwissenden Leuten sehr gut
geholfen ihren Spieltrieb zu befriedigen.
Viele Grüße
Jutta aus Frankfurt
Einige Bilder vom Treffen gibt's hier