Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband).

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

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Nächstes Treffen: Mittwoch, 16.10.2019 ab 18:00 Uhr --- Restaurant "Lieblingsplatz" im Hotel Weber, Frankenthaler Straße 85, 68307 Mannheim-Sandhofen

19.09.2019

228. Treffen der PUG-Mannheim am 18.09.2019

Der Herbst ist da, aber die Themen beim Septembertreffen der PUG-Mannheim waren heiß wie immer. 10 Mitglieder nutzten den dritten Mittwoch im Monat, um sich upzudaten in Sachen Smartphones & More und besuchten unser mittlerweile 228. Treffen.


Auch diesmal hatten wir wieder ein Schwerpunktthema: 

Das Diskussionsthema des Abends sollte sich eigentlich rund um die Smartwatch drehen. Das haben wir aber aus aktuellem Anlass dahingehend geändert, dass wir uns ausführlich und sehr detailliert über Onlinebanking und insbesondere über die aktuell geänderten Zugangsmöglichkeiten ausgetauscht haben. Interessant dabei war zu erfahren, wie unterschiedlich das doch von Bank zu Bank gehandhabt wird. 

Fachleuten ist die neue EU-Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 schon lange ein Begriff. Doch ab jetzt wird jeder Online-Banking-Kunde die Folgen der neuen Vorgaben zu spüren bekommen. Denn die sogenannte starke Kundenauthentifizierung besagt, dass zum Konto-Log-in Benutzername und Passwort allein nicht mehr ausreichen.

Kunden müssen obendrein noch einen einmaligen Sicherheitscode (TAN) eingeben – etwa eine mTan, die per SMS auf ihrem Smartphone landet. Während manche Geldhäuser die Tan-Eingabe bei jedem Log-in verlangen, fragen andere Banken nur alle 90 Tage danach.

Wie das funktioniert, zeigt die nachstehende Grafik der Deutschen Bundesbank sehr deutlich:


PSD2 Neuerungen im September 2019 (Q: Deutsche Bundesbank)

Und wie ist das Empfinden bei unseren PUG-Mitgliedern, die bei unserem Septembertreffen dabei waren ?

Für Chaos sorgen die neuen Vorgaben und die unterschiedliche Umsetzung bei Multi-Banking-Apps, über die Kunden mehrere Konten verwalten können. Die Apps einiger Kreditinstitute und externer Anbieter funktionieren vorerst nur eingeschränkt oder gar nicht.

Besonders deutlich wird das bei der Commerzbank. Sie habe das Multi-Banking-Angebot vorübergehend abgeschaltet. Für die Unterstützung der Zwei-Faktor-Authentifizierung im Multi-Banking seien aufgrund der neuen Regeln Anpassungen notwendig gewesen.

Ähnlich sieht es bei der Online-Tochter Comdirect aus: Multi-Banking für externe Konten werde "vorerst nicht mehr möglich sein, da wir dafür die unterschiedlichen Tan-Verfahren verschiedener Banken abbilden müssen“, sagt ein Sprecher der Bank.. Die Consorsbank wiederum hatte das Multi-Banking-Angebot sogar schon Ende August abgeschaltet.

Die Deutsche Bank erklärte, es könne zu temporären Einschränkungen kommen. "Wir arbeiten daran, dass unsere Kunden auch mit PSD2 alle Funktionen nutzen können wie bisher."

Gut gelöst ist das bei der Onlinebank "ING" (früher "ING-DiBA"), die die Authentifizierung perfekt mit der App verknüpft hat.

Zusammenfassend stellen wir fest, dass die Gesamtsituation ist für die Kunden recht verwirrend ist, da jede Bank die PSD2-Umstellung unterschiedlich vornimmt.

Das Diskussionsthema "Smartwatch" holen wir dann beim nächsten Treffen nach.
 
Wir schauten bei unserem Treffen auch nach Berlin, wo vom 06.09.2019 bis 11.09.2019die IFA (Internationale Funkausstellung) in Berlin stattfand. Eine klassische Smartphone-Messe ist die IFA eigentlich nicht – ein paar neue Telefone gab es aber doch zu sehen.

Interessant dabei: Der neue, schnelle Mobilfunk-Standard 5G, eigentlich das große Thema von Branche und Messe, spielte bei den Geräten kaum eine Rolle. Einzig Samsung zeigt an seinem Stand neue Telefone mit dem LTE-Nachfolger, darunter das nachgebesserte Klapp-Smartphone Galaxy Fold und das Galaxy A90 5G, das noch im September auf den Markt kommen soll. 5G gibt es damit erstmals auch in der Mittelklasse – beziehungsweise in dem, was Samsung für die Mittelklasse hält. Denn sowohl mit seinem Preis von stolzen 749 Euro als auch mit seiner technischen Ausstattung ist das A90 eher in der Flaggschiff-Klasse zu Hause. Natürlich zeigten Hersteller auf der IFA aber auch weitere, etwas weniger spektakuläre Smartphones ohne 5G oder faltbares Display. Sony zum Beispiel zeigt in Berlin das Xperia 5, nach dem Flaggschiff Xperia 1 ein weiteres längliches Modell im 21:9-Kinoformat. 800 Euro kostet es. Ein faltbares Display gibt es auch am Messestand von LG nicht – aber dafür eine flexible Gerätekombi mit zwei Displays. Die Koreaner zeigen auf der IFA das G8X nebst Andock-Display Dual Screen – im Gegensatz zum V50, mit dem das Dual Screen im Februar in Barcelona vorgestellt wurde, hat das G8X aber kein 5G an Bord. Immerhin 750 Euro kostet es trotzdem, den Dual Screen gibt es für 250 Euro dazu.

Von 1G zu 5G (Q: Roboqlobal)
Zur Eröffnung der IFA präsentierte Richard Yu, Chef von Huaweis Verbraucher-Sparte, unter anderem den neuen Smartphone-Chip Kirin 990 mit 5G. Doch Yu geht mit keiner Silbe auf die Probleme ein, die das US-Embargo dem zweitgrößten Smartphone-Hersteller derzeit bereitet. Im Handelskrieg zwischen China und den Vereinigten Staaten ist Huawei zwischen die Fronten geraten – und verliert womöglich den Zugang zu dem von Google lizenzierten Betriebssystem Android. Nach der Präsentation des Kirin 990 spricht Yu in kleiner Runde dann doch über den drohenden Verlust von Android. So wird das Mate 30, das Huawei am 19.09.2019, also einen Tag nach unserem Treffen in München vorstellen will, mit einem Android ohne Google-Dienste auf den Markt kommen. "Auf diesem Gerät können wir die Google Mobile-Dienste (GMD) nicht installieren", wird er zitiert. Es bleibe den Kunden überlassen, das selbst zu machen. Doch es ist schwer abzuschätzen, ob Huawei-Nutzer bereit sind, das Google-Paket oder die Alternativen selbst nach zu installieren.

Android ohne Google? Das geht, allerdings fehlen dann Dienste und Apps, an die sich die Android-Nutzer gewöhnt haben – zum Beispiel Google Pay, Maps oder der Play Store. Doch während viele Anwendungen noch relativ leicht zu ersetzen sind, ist es bei den eng mit dem Betriebssystem verwobenen Play-Diensten nicht so einfach. Google stellt zahlreiche Dienste und APIs für Apps zur Verfügung, über die zum Beispiel die Benachrichtigungen laufen. Auch die regelmäßigen Sicherheitsupdates gibt es ohne Google nicht so einfach.

Für den Play Store gibt es Alternativen von Amazon und F-Droid. Auch Huawei pflegt schon seit Langem einen eigenen App-Store ("AppGallery") für den chinesischen Markt, der zunehmend international genutzt wird – das Unternehmen spricht von über einer Milliarde App-Downloads außerhalb Chinas. Mit den Huawei Mobile Services (HMS) gibt es auch eine Alternative für zentrale Dienste wie Cloud-Push oder Payment, die der Konzern auf seiner Entwicklerkonferenz Anfang August für die internationale Entwickler-Community geöffnet hat. Huawei geht zudem aktiv auf Entwickler populärer Apps zu, damit sie ihre Anwendungen anpassen und in der AppGallery anbieten. Wenn man mit Vertretern von Huawei oder der ebenfalls betroffenen Tochtermarke Honor spricht, wird eins klar: Die Chinesen wollen lieber weiter mit Google zusammenarbeiten. Zwar bereitet sich der Konzern für den Ernstfall vor, doch ist das nicht die bevorzugte Lösung – und der Weg zu einem alternativen Ökosystem dürfte ein steiniger sein. "Wir möchten die Zusammenarbeit mit unserem langjährigen Partner fortsetzen", sagt Sam Yuan, Honors Vice President für Europa, auf der IFA.

Für bereits auf dem Markt erhältliche Smartphones kann Huawei weiter auf die Unterstützung von Google setzen. Das US-Embargo gilt nur für neue Geräte. "Für aktuelle Produkte werden wir bei Android bleiben", sagt Yu. Doch wenn es keine Lösung im Handelskrieg gibt und das Embargo bestehen bleibt, "werden wir für künftige Produkte unser eigenes HarmonyOS verwenden." Das könnte schon für das P40 gelten, das für Frühjahr 2020 geplant ist, sagt der Huawei-Manager.

Die Ausnahme für aktuelle Geräte nutzt Huawei und zeigt auf der IFA zwei neue Modelle des P30 Pro, das bereits seit dem Frühjahr auf dem Markt ist. Das Spitzen-Smartphone mit toller Kamera (man munkelt 5-fach) ist ab Ende September in einem leicht veränderten Design und den neuen Farben "Mystic Blue" sowie "Misty Lavender" erhältlich. Die "neuen" P30 Pro sollen direkt mit Android 10 ausgeliefert werden. Bestandskunden können eine Betaversion von Android 10 und EMUI 10 für das P30 Pro herunterladen. Auch andere Smartphones von Huawei und Honor sollen im Laufe der nächsten Wochen Android 10 erhalten, darunter die Mate 20 und Mate 10 Serien sowie Honor 20, Honor View 20 und Honor 10.

Das Huawei P30 Pro (Q: Huawei)

Und dann war da ja noch am 10.09.2019 die apple-Keynote – und Apple stellt sich der Konkurrenz: Die neuen iPhone-11-Modelle werden nicht teurer, die ganz große Überraschung blieb am 10. September aber aus, als Apple neue Produkte vorstellte.

Trotzdem wird diese Keynote in Erinnerung bleiben. Zum einen, weil Tim Cook & Co. im ICE-Tempo durch die Themen pflügten und schon nach rund 100 Minuten alles gezeigt hatten. Und zum anderen, weil Apple offenbar deutlich auf die Preisbremse tritt, um nicht nur konkurrenzfähig zu bleiben, sondern um die Mitbewerber auch aus der Reserve zu locken – und das zum Teil mit erstaunlich niedrigen Kampfpreisen.

Hier kommen kurz zusammengefasst die Highlights der Keynote 2019:

Wie erwartet, bringt Apple drei neue iPhones auf den Markt; zu haben sind sie ab dem 20. September. Die Flaggschiffe nennen sich iPhone 11 Pro beziehungsweise iPhone 11 Pro Max. Die Modelle sind baugleich – mit Ausnahme des Displays: Das iPhone 11 Pro besitzt ein 5,8 Zoll großes Panel, während das iPhone Pro Max es auf 6,5 Zoll bringt. Der Akku soll vier Stunden länger als beim iPhone XS durchhalten. Die Kamera setzt sich aus Linsen für Weitwinkel, Ultraweitwinkel und Telefoto zusammen und sieht beim ersten Blick ein bisschen wie ein Rasierer aus; sie soll das Highlight der Pro-Variante sein. Und die Videofunktion soll hollywoodreife Clips ermöglichen. Auch die Selfie-Knipse vorne wird aufgebohrt, kann jetzt auch Slow-Motion-Videos drehen. Ende des Jahres wird per Software-Update noch eine neue Kamera-Funktion namens Deep Fusion für noch detailliertere Aufnahmen nachgeschoben. Bei den Preisen gibt sich Apple zurückhaltend: Das iPhone 11 Pro kommt ab 1.149 Euro in den Handel; das iPhone 11 Pro Max gibt es 1.249 Euro.

Das iPhone 11 und iPhone11 Pro (Q: Apple)
Wer auf den ganz großen Foto-Kick verzichten kann, greift zum iPhone 11 (ohne Pro-Zusatz). Das kommt in sechs Farben und mit einem 6,1-Zoll-Bildschirm. Wie in den Pro-Modellen arbeitet auch im iPhone 11 der neue A13-Bionic-Chip, der laut Apple derzeit schnellste Smartphone-Prozessor der Welt. Die Kombination aus Autofokus- und Weitwinkellinsen ermöglichen einen Ultraweit-Modus; Smart HDR sorgt für bessere Farben und mehr Kontrast. Der sogenannte Night Mode bringt Licht in bei Dunkelheit aufgenommenen Bildern. Videos lassen sich in 4K mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Das iPhone 11 kommt zu Preisen ab 799 Euro in den Handel; Verkaufsstart ist ebenfalls der 20. September 2019.

Und wie wird dann wohl das iPhone 21 Pro im September 2029 von hinten aussehen ? Wir blicken voraus 😂:

iPhone 11 Pro vs. iPhone 21 Pro :-) (Q: pinterest.com)
Die Apple Watch 5 kommt mit Always-on-Modus – ooops, das kennen wir doch schon von den Samsung Gear/Galaxy Watches: Ab dem 20. September gibt es die fünfte Generation der erfolgreichen Smartwatch. Die Apple Watch Series 5 bietet unter anderem ein Always-on-Display: Uhrzeit und wesentliche Funktionen sind – gedimmt – permanent sichtbar, erst wenn man die Uhr leicht schüttelt, wacht sie auf und zeigt das Display hell an. Hierdurch soll sich übrigens die Akkulaufzeit nicht verringern; sie bleibt bei rund 18 Stunden. Ebenfalls neu: Ein integrierter Kompass sorgt dafür, dass man bei der Nutzung von Maps die Orientierung nicht verliert; auch bei Sportanwendungen kommt der Kompass zur Verbesserung der Apps zum Einsatz. Verbesserungen gibt es darüber hinaus bei den Fitness-Funktionen. Prima: Gehäuse und Armband lassen sich in Zukunft frei kombinieren – sowohl im Apple Store als auch im Online-Shop. Und neben den bekannten Alu- und Edelstahl-Modellen gibt es neue Varianten mit Keramik- und Titan-Finish. Die smarte Uhr kommt zu Preisen ab 449 Euro in den Handel. Die LTE-Version schlägt mit 549 Euro zu Buche.

Die Apple Watch Serie 5 (Q: Apple)
Die Displays der Apple Watch 5 (Q: Apple)
Die farbenfrohe Apple Watch 5 (Q: Apple)
  
Es war die einzige wirkliche Überraschung: Das iPad (ohne Pro-Zusatz) kommt in der siebten Generation in den Handel. An Bord: der A10-Prozessor, der Apple Connector für das Anschließen der iPad-Tastatur sowie Support für den Apple Pencil. Und dank iPadOS lassen sich auch externe Datenträger andocken. Gewachsen ist das Retina-Display; es misst fortan 10,2 Zoll. Das neue iPad gibt es bei uns zu Preisen ab 379 Euro. Zu haben ab dem 30. September 2019.

Das neue iPad 7 (Q: Apple)
Das Septembertreffen war wieder voll mit interessanten Themen und die Zeit verging abermals wie im Flug. Bereits am 05.10.2019 treffen wir uns wieder, dann zum PUG-Wandertag im Pfälzer Wald rund um Weisenheim am Berg, wo es natürlich auch vorrangig um Smartphones & More, dann aber in freier Natur geht.

Das nächste reguläre Treffen findet am 16.10.2019 statt.

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More

22.08.2019

227. Treffen der PUG-Mannheim am 21.08.2019


Wir befinden uns aktuell in den schönsten Wochen des Jahres – es ist Urlaubszeit. Viele haben den Urlaub schon hinter sich, einige sind mittendrin und der eine oder andere hat ihn noch vor sich.

Die PUG-Mannheim macht allerdings wie schon seit 17 Jahren keine Sommerpause – und so trafen wir uns planmäßig am 21.08.2019 ab 18:00 Uhr im Restaurant "Lieblingsplatz" in Mannheim-Sandhofen zu unserem Augusttreffen.

Und es lohnte sich für die 10 Teilnehmer allemal, auch diesmal wieder dabei zu sein, denn wir hatten ein interessantes Thema des Monats, welches wir miteinander diskutiert werden. Diesmal ging es um die Vielzahl an Messengern, die in den Stores erhältlich sind und von denen viele auch mehr als nur einen nutzen. Wir diskutierten über die Vor- und Nachteile der einzelnen Messenger, über Installations-, Backup- & Restoremöglichkeiten, auch mit dem Ziel herauszufinden, ob Threema mit all seinen Vor- und Nachteilen noch der richtige Messenger für den PUG-Gruppenchat ist. Das war eine spannende Diskussion mit dem Ergebnis, Threema zunächst einmal für den PUG-Messengerdienst weiter zu nutzen.

Die Displays der Smartphones werden immer besser und so ließen wir es uns nicht nehmen, 4K-Videos direkt und parallel aus YouTube auf einem Samsung Galaxy S10 und einem iPhone X zu vergleichen. Das ist schon brillant, was man da zu sehen bekommt, wobei wir der Meinung waren, dass das Display des S10 geringfügig besser abschnitt:


 

Und auch die Kameras werden immer besser, wie das nachstehende Foto von Raphael zeigt, welches ihm mit seinem S10 gelungen ist.



Und auch bei Samsung herrscht alles andere als Sommerpause, denn der führenden Smartphone-Hersteller hatte im August einiges Neues zu präsentieren, was wir natürlich ausgiebig zu besprechen hatten:

Zuerst präsentierte Samsung Anfang August mit dem Galaxy Tab S6 ein neues Android-Tablet dem Markt. Das neue Modell kommt mit schnellem Snapdragon 855 und einem Stylus, der an einer ungewöhnlichen Stelle transportiert und geladen werden kann. Eine Woche vor der Ankündigung des neuen Galaxy Note 10 und Note 10 Plus enthüllt der südkoreanische Branchenprimus ein neues Oberklasse-Tablet, das sich hinsichtlich seiner Ausstattung sehen lassen kann und beim Preis in der iPad-Pro-Liga spielt.

Das Galaxy Tab S6 besitzt ein 10,5-Zoll-Super-OLED-Display mit WQXGA-Auflösung mit 2560 x 1600 Pixeln, in dem wie beim Galaxy S10 (Test) ein Fingerabdrucksensor integriert ist. Per Doppeltab könne der Bildschirm aus dem Standby geholt werden, so Samsung.

Bildquelle: Samsung
Im nur 5,7 Millimeter schlanken – das iPad Pro ist 5,9 Millimeter dünn – und 244,5 x 159,5 Millimeter großen Gehäuse stecken vier Lautsprecher mit Dolby-Atmos-Unterstützung, die mit Samsung-Tochter AKG entwickelt wurden. Eines der Highlights sei der Stylus, der auf der Rückseite in einer Mulde transportiert und drahtlos per Induktion geladen werden kann. Auf dem Tablet handgeschriebene Notizen sollen mit nur einem Klick in digitalen Text umgewandelt und in Formate wie Microsoft Word exportiert werden können, so Samsung. Durch Bluetooth-LE-Support könne der Stift nicht nur zum Schreiben oder Skizzieren genutzt werden, sondern auch als Fernbedienung für Präsentationen oder zum Aufnehmen von Videos und Selfies. In nur zehn Minuten Ladezeit erreiche man eine Akkuladung für elf Stunden Stiftnutzung.

Der S-Pen des Samsung Galaxy Tab S6 haftet magnetisch auf der Rückseite und lädt dort per Induktion.

Für die Nutzung als Desktop-Ersatz hat Samsung eine neue Version seiner Dex-Oberfläche integriert, die etwa bei Nutzung des neuen Book-Cover-Keyboards eine "PC-Experience" liefern soll. Zum Starten der Dex-Funktion hat das Unternehmen einen dedizierten Button in das Keyboard-Cover integriert.
Zwar entwickelt Samsung eigene Prozessoren, ein Exynos-SoC kommt im Tab S6 jedoch nicht zum Einsatz. Stattdessen verbaut der Hersteller einen Snapdragon 855, der je nach Ausführung von sechs bis acht Gigabyte RAM und 128 respektive 256 Gigabyte Flashspeicher unterstützt wird. Per Micro-SD-Karte ist der Speicher auf bis zu ein Terabyte erweiterbar.

Im Tablet stecken insgesamt drei Kameras: Frontseitig für die Videotelefonie oder für Selfies sitzt ein Sensor mit 8 Megapixeln, auf der Rückseite sind ein 13- und ein 5-Megapixel-Sensor verbaut. Letzter dient Super-Weitwinkel-Aufnahmen mit einem Blickwinkel von 123 Grad. Eine Neural-Processing-Unit (NPU) soll euch per KI helfen, bessere Fotos zu schießen. Zur weiteren Ausstattung des Tablets gehören WLAN nach 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 5 und GPS. Ferner ist ein Akku mit 7.040 Milliamperestunden verbaut, der Fast-Charging unterstützt. Samsungs eigener digitaler Assistent Bixby und die Smarthome-Plattform Smarthings sind auch an Bord, wodurch man seine vernetzten Geräte per Sprache steuern könnt. Als Betriebssystem geht man von Androd 9 Pie mit Samsungs hauseigener Nutzeroberfläche One UI aus.

Das 420 Gramm schwere Galaxy Tab S6 ist seit dem 15.08.2019 den Farben Mountain Gray, Cloud Blue und Rose Blush vorbestellbar und wird ab dem 30. August im Handel landen. Es wird in folgenden Speichervarianten erhältlich sein:

  • Samsung Tab S6 Wifi (6 GB RAM, 128 GB Speicher) – 749 Euro (UVP)
  • Samsung Tab S6 LTE (8 GB RAM, 256 GB Speicher) – 899 Euro (UVP)
Außerdem bietet Samsung Zubehör an: Ein Tab-S6-Cover gibt es für 69,90 Euro (UVP), das Keyboard Cover kostet 179,90 Euro (UVP). Der S-Pen ist im Lieferumfang enthalten, sollte er verloren gehen, fallen für den Ersatz 59,90 Euro (UVP) an.

Dann kam der 05. August 2019 und wieder stellte Samsung ein neues Produkt vor, diesmal die Samsung Galaxy Watch Active 2:

Die Samsung Galaxy Watch Active 2 orientiert sich beim Design sehr an seinem Vorgänger, bringt jedoch eine Neuerung mit sich, die noch nie in einer anderen Smartwatch verbaut wurde: Eine digitale Lünette. Samsung Galaxy-Smartwatches sind schon seit Jahren mit einer drehbaren Uhrenlünette um das Display herum ausgestattet. Mit Hilfe dieser Lünette lässt sich die Uhr auch ohne Touchscreen bedienen. Für das jüngste Modell der Galaxy Watch-Modellreihe wird diese Lünette digital. Samsung setzt hierbei auf ein abgerundetes OLED-Display, wie man es bereits aus den Galaxy S- und Note-Smartphones kennt. Die Lünette dreht sich sowohl im als auch gegen den Uhrzeigersinn, um schnell bestimmte Apps auswählen zu können.

Bildquelle: Samsung
Die Galaxy Watch Active 2 bietet neben den für Smartwatches typischen Features wie Pulserfassung, Standortmessung über GPS oder Kalorienverbrauch auch die von der aktuellen Apple Watch bekannte Funktion, ein Elektrokardiogramm (EKG) zu erstellen - zumindest theoretisch. Damit würden sich Unregelmäßigkeiten und Fehler im Herzrhythmus feststellen lassen, was wiederrum Herzinfarkte oder Vorhofflimmern vorhersagen kann. In Deutschland müssen die Gesundheitsfunktion allerdings zertifiziert werden, weshalb sie hierzulande zunächst noch nicht auf der Watch Active 2 zur Verfügung steht. Das betrifft auch eine Sturzerkennung. Die Active 2 würde erkennen, wenn der Träger fällt und nach bestimmter Zeit einen Notruf wählen. Möglicherweise werden die Funktionen, wie eben bei Apples aktueller Watch, nach bestimmter Zeit freigeschaltet.

Was hingegen ab sofort zur Verfügung steht, ist das Tracking von 39 Trainingseinheiten, sieben davon werden automatisch aktiviert (darunter beispielsweise Laufen, Radfahren und Schwimmen).

Ist die smarte Uhr mit dem Smartphone verbunden, können Nutzer beispielsweise die Smartphone-Kamera über die Watch steuern oder durch Präsentationen führen. Auch Spotify können Sie direkt auf der Watch hören – mit Premium Account und Offline-Playlists funktioniert das auch, ohne das Smartphone in der Tasche zu haben.

Erhältlich ist die neue Smartwatch in den Größen 40 Millimeter mit einem 1,2 Zoll großen Bildschirm und 44 Millimeter mit einem 1,4 Zoll großen Display. Als Materialien kommen wahlweise Aluminium (in den Farben Silber, Schwarz und Pink-Gold) mit Gummiarmband oder rostfreier Stahl (in den Farben Silber, Schwarz und Gold) mit Lederarmband zum Einsatz.

Der Akku des kleineren Modells hat eine Kapazität von 247 mAh, die großen Watch Actives kommen mit 340 mAh daher. Innen arbeitet der hauseigene Exynos 9110 Zweikern-Prozessor mit bis zu 1.15 GHz.

Die neue Watch Active ist nach 5ATM und IP68 vor Wasser geschützt und somit auch bei Regen oder sogar zum Schwimmen einsetzbar. Außerdem unterstützt sie den aktuellen Bluetooth 5.0-Standard sowie kabelloses Laden. Alle Modelle laufen mit Samsungs Betriebssystem Tizen OS und verfügen über 4 GByte internen Speicher.

Verkauft wird die Galaxy Watch Active ab dem 6. September in der Bluetooth-Version und ab dem 27. September in der LTE-Variante. Mit letzterer kann man frei vom Smartphone telefonieren und surfen. Außerdem kann man jetzt beispielsweise Tweets liken oder kurze Videoclips direkt vom Handgelenk aus ansehen.

In der kleinsten Konfiguration startet die Samsung Galaxy Watch Active 2 in der 40 Millimeter-Version aus Aluminium und ohne LTE bei 299 Euro. Die teuerste Variante mit 44 Millimeter Bildschirmdiagonale aus rostfreiem Stahl mit LTE lässt sich Samsung 469 Euro kosten. Damit ist diese Uhr die teuerste Samsung-Smartwatch aus dem Sortiment.

Alle Preise im Überblick:

  • Galaxy Watch Active 2 Aluminium 40mm: 299 Euro (UVP)
  • Galaxy Watch Active 2 Aluminium 44mm: 319 Euro (UVP)
  • Galaxy Watch Active 2 Edelstahl 40mm: 399 Euro (UVP)
  • Galaxy Watch Active 2 Edelstahl 44mm: 419 Euro (UVP)
  • Galaxy Watch Active 2 Edelstahl 40mm LTE: 449 Euro (UVP)
  • Galaxy Watch Active 2 Edelstahl 44mm LTE: 469 Euro (UVP)
Kunden, die die Galaxy Watch Active2 im Zeitraum vom 8. August bis 5. September vorbestellen und sich bis zum 17. Oktober 2019 mit ihrem Samsung Account registrieren, erhalten zusätzlich ein Wireless Charger Duo Pad in schwarz. Das ist doch mal ein Anreiz.

Damit nicht genug, dann kam der 07. August 2019 und an diesem Tag war es dann endlich soweit – das Note 10 wurde der Welt vorgestellt: Samsung hat sein Note 10 gleich im Doppelpack vorgestellt. Das Stift-Smartphone kommt nämlich in zwei Größen, als Samsung Galaxy Note 10 und Note 10 Plus.

Der südkoreanische Branchenprimus hat die mittlerweile neunte Generation seines Smartphones mit integriertem Stylus enthüllt. Um eine breitere Kundschaft zu erreichen, bietet Samsung sein Note-10-Modell in den Bildschirmdiagonalen 6,3 und 6,8 Zoll an. Somit wildert das Unternehmen im Grunde in den eigenen Gefilden des Flaggschiffs des ersten Halbjahres, dem Galaxy S10 und S10 Plus. Doch Größe ist nicht alles: Die neuen Note-Modelle unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich des Stylus von der S10-Familie. 

Bildquelle: Samsung

Das Plusmodell besitzt einen 6,8-Zoll-Amoled-Infinity-O-Bildschirm mit einer Auflösung von 3.040 mal 1.440 Pixeln und einer Pixeldichte von 498 ppi. Das Note 10 ist um 0,5 Zoll kleiner und hat somit eine Bildschirmdiagonale von 6,3 Zoll. Die Auflösung ist mit 2.280 mal 1.080 Pixeln bei 401 ppi etwas geringer, das sollte aber im Alltag keinen Unterschied machen. Beide unterstützen zudem HDR10+ für dynamische Farben. Den Rand rund um die Displays hat Samsung noch einmal schmaler als bei der S-Reihe konstruiert, wodurch die Abmessungen des Plus-Modells trotz der größeren Displaydiagonale ähnlich der des Galaxy Note 9 ausfallen.

Im Unterschied zu den S10-Modellen, bei denen die Frontkameras in der rechten Ecke ins Display integriert wurden, hat Samsung sie beim Note 10 und 10 Plus wieder oben mittig positioniert. Die Dual-Pixel-Kamera löst mit zehn Megapixeln auf, unterstützt wie die Vorgänger Autofokus und hat eine f/2.2-Blende.
Wie zu erwarten war, orientiert Samsung sich beim Fingerabdrucksensor am S10: Entsprechend steckt dieser im Display und setzt auf einen Ultraschallsensor. Laut Hersteller ist der Fingerabdruckleser sicherer als die der Mitbewerber, die auf einen optischen Sensor setzen.

Gewöhnungsbedürftig ist die Entscheidung, den Powerbutton auf die linke Gehäuseseite unter die Lautstärkewippe zu verlegen und mit dem Bixby-Button zu vereinen. Immerhin: Die Bixby-Funktion kann auf Wunsch vollständig deaktiviert werden, sodass der Button nur zum Ein- und Ausschalten und für den Schnellstart der Kamera dienen kann. Durch die Knopf-Umlegung ist die rechte Gehäuseseite komplett frei von Knöpfen.

Mit dem Note 9 hatte Samsung einen induktiv aufladbaren Stylus integriert, beim Note 10 erweitert der Hersteller den Funktionsumfang. Der S-Pen mit seinen 4.096 Druckstufen dient beim neuen Modell nicht nur als Fernauslöser für die Kamera und zur Fernsteuerung von Präsentationen. Per Gestensteuerung ohne Berührung des Bildschirms lassen sich auch verschiedene Funktionen ausführen. In der Kamera-App lässt sich zoomen, zwischen Front- und Hauptkamera wechseln und mehr. Die entsprechende Schnittstelle ist offen, sodass die Gestensteuerung auch von Drittanbietern wie Spotify oder Youtube genutzt werden kann.

Beide Note-10-Varianten sind wie das S10 mit einer Triple-Hauptkamera bestückt. Für die primäre Kamera setzt Samsung auf einen Zwölf-Megapixel-Sensor, der mit drei verschiedenen physischen Blendengrößen (f/1.5 und f/2.4) daherkommt. Ferner sind rückseitig eine Weitwinkelkamera mit 16 Megapixeln und f/2.2-Blende sowie ein dritter Sensor, der in Zusammenarbeit mit einer Zwölf-Megapixel-Telelinse mit f/2.1 für zweifachen optischen Zoom sorgt, verbaut. Wie beim Galaxy S10 5G integriert Samsung in das Plus-Modell einen Time-of-Flight-Sensor (ToF-Sensor), mit dem unter anderem bessere Tiefendaten aufgenommen werden sollen.

Mit dem ToF-Sensor kann zudem die Entfernung zu Objekten präziser als mit nur einer Kamera ausgemessen werden, wodurch beispielsweise Augmented-Reality-Funktionen korrekter ausgeführt werden können. Beide Modelle unterstützen wie das S10 unter anderem HDR10+, Szenenoptimierung, einen Action-Cam-Modus und verfügen über einen optischen Bildstabilisator. Videos sollen sich mit bis zu 4K-Qualität mit 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen lassen, ein Ultra-Slow-Motion-Modus dürfte auch wieder an Bord sein. Als neues Highlight integriert Samsung einen Live-Cam-Modus, mit dem ihr auch bei Videos einen Bokeh-Effekt erzeugen könnt.

Als Recheneinheit setzt Samsung auf den frisch vorgestellten Nachfolger des Exynos 9820: Der Achtkernchip Exynos 9825  ist im Sieben-Nanometer- und nicht mehr im Acht-Nanometer-Verfahren gefertigt und liefert maximale Taktraten von 27 Gigahertz. Unterstützt wird das SoC im Note 10 von acht Gigabyte LPDDR4X-RAM, im Note 10 Plus stecken sogar zwölf Gigabyte Arbeitsspeicher. Der interne UFS-3.0-Flashspeicher rangiert je nach Ausführung zwischen 256 und 512 Gigabyte. Wer mehr Speicher braucht, muss zum Plus-Modell greifen, das durch eine Hybrid-SIM auch Micro-SD-Karten aufnehmen kann und auf bis zu ein Terabyte Speicher kommt. Das Note 10 besitzt lediglich einen Einschub für zwei SIM-Karten. Bei beiden Modellen gestrichen hat Samsung zum Ärger einiger Fans den 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss – wer dennoch seinen alten Kopfhörer nutzen will, kann zum im Lieferumfang enthaltenen USB-C-auf-3,5-mm-Klinke-Adapter greifen.

In Sachen Stromspeicher sitzt im Galaxy Note 10 ein fest verbauter 3.500-Milliamperestunden-Akku, im größeren Plus steckt einer mit 4.300 Milliamperestunden. Beide lassen sich kabellos mit bis zu 20 Watt aufladen, wobei ihr dafür ein entsprechendes Ladedock benötigt. Die meisten aktuellen Lösungen schaffen maximal 15 Watt. Kabelgebunden geht es schneller: Standardmäßig liegt den Smartphones ein 25-Watt-Netzteil bei – das Plusmodell kann mit optionalem Netzteil mit 45 Watt vollgepumpt werden. Huaweis P30 Pro zum Vergleich hat ein 40 Watt-Netzteil im Lieferumfang.

Zur weiteren Ausstattung der beide Note-10-Modelle gehören Bluetooth 5.0, NFC und der neue Wifi-6-Standard. Stereolautsprecher, die von Samsung-Tochter AKG optimiert wurden und Dolby-Atmos-Unterstützung bieten, sind außerdem integriert.

Softwareseitig wird das Note 10 (Plus) mit Android 9 Pie ausgeliefert werden, dem Samsungs eigene Nutzeroberfläche One UI in Version 1.5 übergestülpt wurde. Ein Update auf Googles neues Android 10 Q ist sicher. Die Erfahrung mit Samsungs Updatestrategie zeigt allerdings, dass sie nicht unbedingt zu den ersten gehören dürften, die Android 10 Q auf ihre Geräte bringen. Samsungs Desktopmodus Dex ist ebenso an Bord.

Neu ist die Integration der Your-Phone-App von Microsoft auf Systemebene. Mit einem Tap könnt ihr das Galaxy Note 10 mit eurem Windows-PC verbinden – die App erscheint dabei in den Quick-Settings und ist so mit einem Wisch erreichbar. Ist das Feature aktiviert, könnt ihr euch eure Benachrichtigungen am Computer anzeigen lassen, Nachrichten empfangen und versenden. Auch auf dem Note 10 gespeicherte Fotos lassen sich über die Funktion auf einem Windows-Rechner verwalten.

Die neuen Samsung-Topmodelle können seit dem 8. August vorbestellt werden und sollen ab dem 23. August in den Handel kommen. Das Note 10 Plus kommt in den Farben Aura Glow, Aura Black und Aura White. Das Note 10 wird vorerst in den Farbtönen Aura Glow, Aura Black und Aura Pink angeboten. Im Lieferumfang liegen neben besagten USB-C-auf-3,5-mm-Klinke-Adapter AKG-USB-C-In-Ear-Hörer bei. Preislich geht es beim Note 10 ab 949 Euro los. Dafür bekommt ihr das Modell mit 256 Gigabyte Speicher. Das Plus-Modell kostet mit 256 Gigabyte-Speicher 1.099 Euro, die 512-Gigabyte-Variante schlägt mit 1.199 Euro zu Buche.

Und da wir beim letzten Treffen darüber gesprochen haben: Falls ihr schon Unterstützung für das spärlich verfügbare 5G-Netz haben wollt, hat Samsung auch eine Note-10-Plus-5G-Version für euch. Das Gerät mit 256 Gigabyte Speicher und zwölf Gigabyte RAM wird in den Farben Aura Glow und Aura Black zum Preis von 1.199 Euro verkauft.

Soviel von Samsung, 3 gelungene Vorstellungen waren das, Geräte die mit Sicherheit auch wieder ihre Käufer finden werden und alles andere sind, als Themen für ein Sommerloch.

Im nächsten Monat wird dann höchstwahrscheinlich wieder Apple für Schlagzeilen sorgen, den schon traditionell im September wird Apple neue iPhones vorstellen. Doch was hat der Nachfolger des iPhone XS Neues zu bieten? 

Als Steve Jobs das erste iPhone ankündigte, grenzte er die damals revolutionäre Fingersteuerung noch mit einem vollmundigen "Niemand will einen Stift" von den Konkurrenten ab. Zwölf Jahre später soll nun auch das iPhone mit dem Stift steuerbar sein, sind sich Analysten laut "Business Insider" sicher. Der bisher dem iPad vorbehaltene Apple Pencil soll dann wie von vielen Fans gewünscht auch das iPhone XI unterstützen. Wie die Unterstützung umgesetzt wird, ist noch nicht bekannt.

Wie unter anderem ein Apple-Watchblog berichtet, sollen Kunden die neuen iPhones - zumindest in den USA - angeblich ab dem 20. September kaufen können. In dem Bericht wird sich auf einen Screenshot des für seine regelmäßigen Leaks bekannten Tech-Journalisten Evan Blass berufen. Dieser hatte einen Screenshot gepostet, der aus einem internen Schreiben des Mobilfunkanbieters Verizon an seine Mitarbeiter stammen soll.  Darauf zu sehen ist eine Zeitleiste der Marketing-Abteilung von Verizon, die neben dem angeblichen iPhone-Verkaufsstart auch die Starttermine des neuen Samsung Note 10 und des Google Pixel 4 (angeblich 14. Oktober) aufzeigt. Bestätigt sich der 20. September als Release-Termin für die USA, wäre Deutschland vermutlich nur wenige Tage später an der Reihe. Zudem ließe sich - angesichts der Handhabe von Apple in den Vorjahren - auch der Zeitraum der Keynote genauer voraussagen. Den Berichten zufolge dürfte der Termin auf einen Tag zwischen dem 10. und 12. September fallen, so wie es also schon immer war. Nächsten Monat wissen wir mehr …

Weitere Themen waren u.a. auch die Neuigkeiten aus dem Hause Huawei, denn aus dem Huawei's Betriebssystem Hongmeng OS wird Harmony OS. Huawei hat diesen finalen Namen jetzt im Rahmen einer Entwicklerkonferenz vorgestellt. Laut den Informationen ist Harmony OS weiterhin als Alternative zu Googles Android zu verstehen. Harmony OS soll auf nahezu allen denkbaren Geräteklassen eingesetzt werden können, egal ob Smartphone oder Smart-TV, sogar auf Kopfhörern, im Auto und auf Tablets soll die Software verwendet werden können. Laut den Entwicklern reichen zum Betrieb mitunter schon minimale RAM-Größen im Kilobyte-Bereich. Darüber hinaus soll Harmony OS nicht nur zu HTML5-Apps kompatibel sein, sondern auch Linux- oder Android-Apps werden von Harmony OS unterstützt. Der verwendete ARK-Compiler in der Harmony OS-App-Entwicklung unterstützt Kotlin, Java, Javascript, C, und C++.

Eine weitere große Ankündigung lässt bislang noch auf sich warten: EMUI 10 - die neue Version der hauseigenen Benutzeroberfläche. Voraussichtlich soll sie mit dem Huawei Mate 30 und Huawei Mate 30 Pro ausgeliefert werden. Normalerweise werden wichtige neue EMUI-Versionen mit dem neuesten Android-Betriebssystem veröffentlicht, aber bis jetzt ist noch unklar, wann Android 10 Q offiziell (für Huawei-Geräte) erscheint.

Die Live View-AR-Funktion von Google Maps war bislang nur wenigen Anwendern vorbehalten. Jetzt soll die Beta für weitere Smartphones freigeschaltet werden – und wir freuen uns darauf. Live View ist eine Funktion in Google Maps, die Merkmale in der Umgebung des Anwenders in Echtzeit mit Maps kombiniert. Hält man das Smartphone in einer unbekannten Umgebung in die Höhe und schaut hindurch, kann man VR-Elemente und die Karte gemeinsam auf dem Display sehen. Anwender müssen so nicht mehr einige Meter in eine bestimmte Richtung gehen um zu erkennen, ob ihre Interpretation der Maps-Angaben mit der Realität übereinstimmt, also ob sie in die richtige Richtung gehen, sondern mit Live View sehen Sie sofort, welche interessanten Dinge in ihrem Sichtfeld liegen und ob der Weg in diese Richtung führt. Weitere Anzeigeelemente ergänzen die kombinierte Maps/VR-Sicht des Umfelds und ergänzen so praktisch den Blick auf die Umgebung mit virtuellen Informationen aus der Google-Datenbank. Für Smartphones eine coole Sache, für zukünftige Datenbrillen sicherlich ein Killer-Feature, wenn Städtereisen in unbekannte Länder anstehen. Derzeit wird das Update offenbar vor allem an Pixel-Besitzer und lokale Guides ausgerollt, darüber hinaus vermutlich vorzugsweise in den USA. Ob und wann die Live View-Funktion auch in Europa startet, ist noch unbekannt. Man geht davon aus, dass spätestens ab Herbst Anwender in unseren Breitengraden die Software testen können.

Bildquelle: t3n.de
Und zum Schluss warfen wir dann noch einen kurzen Blick in die App "IKEA Place", mit welcher es dank AR-Technologie vor dem Kauf möglich ist, deren Einrichtungsgegenstände mittels AR direkt in seiner eigenen Wohnung zu platzieren und damit einen Fehlkauf, weil es einfach nicht hinpasst, zu vermeiden.

Bildquelle: IKEA
Unter AR ("Augmented Reality"), also "erweiterter Realität" versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Diese Information kann alle menschlichen Sinnesmodalitäten ansprechen. Häufig wird jedoch unter erweiterter Realität nur die visuelle Darstellung von Informationen verstanden, also die Ergänzung von Bildern oder Videos mit computergenerierten Zusatzinformationen oder virtuellen Objekten mittels Einblendung/Überlagerung. Bei Fußball-Übertragungen beispielsweise ist erweiterte Realität beispielsweise das Einblenden von Entfernungen bei Freistößen mithilfe eines Kreises oder einer Linie.

Es war spannend, von Anfang bis zum Ende – und so freuen wir uns jetzt schon auf das nächste Treffen am 18.09.2019.

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim - Smartphones & More