Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS und Android, aber bei Bedarf auch immer noch um PalmOS, webOS, Windows Mobile / Windows Phone, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Die PUG-Mannheim – Smartphones & More erläutert verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigt, welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern. Die Teilnehmer helfen aber auch bei der Geräteauswahl inkl. Kaufberatung, bei Geräteeinstellungen, Geräteinstallationen und Problemen rund um das Thema "mobile Computing" und kennen auch immer aktuell die besten und günstigsten Smartphonetarife.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband).

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

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Nächstes Treffen: Nach dem aktuellen Lockdown --- Restaurant "Lieblingsplatz" im Hotel Weber, Frankenthaler Straße 85, 68307 Mannheim-Sandhofen.

24.1.21

Neue WhatsApp Richtlinien – wir klären auf

Mittlerweile dürfte allen Nutzern bekannt sein: WhatsApp ändert zum 8. Februar 2021 seine Nutzungsbestimmungen und Datenschutzrichtlinien. Wer dem nicht zustimmt, kann die App nicht mehr nutzen. Ist das nicht schon Skandal genug, sorgt der Messenger-Dienst bei europäischen Nutzern für Verwirrung. Die Änderungen sollen für die EU aufgrund der DSGVO nicht gelten. Das Feuer wird außerdem von verschiedenen Gerüchten angeheizt, die im Netz kursieren. Wir geben Antwort darauf, wie die Lage für WhatsApp-Nutzer aussieht.


Jetzt meldet sich WhatsApp zu Wort: Das ist die Sachlage

Die Verbreitung von Gerüchten – und vielleicht auch die Aussicht darauf, Nutzer an Konkurrenten zu verlieren – haben WhatsApp beziehungsweise Facebook dazu animiert, sich zur aktuellen Situation zu äußern. Das ist eine Seltenheit. Über Twitter lässt der Dienst mittels Infografik nun für alle Nutzer rund um den Globus verlauten, dass die Privatsphäre der Nutzer weiterhin respektiert würde – sprich, private Nachrichten zwischen Freunden und Familien sowie Anrufe seien nach wie vor nicht einsehbar und blieben verschlüsselt. Darüber hinaus gibt WhatsApp den Standort nicht an Facebook weiter, ebenso wenig wie Kontakte. Außerdem bleiben Gruppenchats privat.

Anders sieht es hingegen bei WhatsApp Business aus, hier ändert sich in bestimmten Fällen die Verschlüsselung der Nachrichten. Nutzen Unternehmen einen Cloud-Dienst, ist es WhatsApp möglich, Nachrichten für Werbezwecke einzusehen. Auf genaue Einzelheiten geht WhatsApp auf seiner Homepage ein und will damit augenscheinlich Abhilfe schaffen.

Was beinhalten die neuen WhatsApp Datenschutzrichtlinien?

Konkret tritt die neue Bestimmung ab dem 8. Februar 2021 in Kraft, deren Neuerungen du aktiv zustimmen musst. Aktuell kannst du die Nachricht noch einfach wegklicken. In einem Monat solltest du dich aber entschieden haben, wie du mit dem Dienst weiterhin verfährst. Stimmst du zu, kannst du WhatsApp weiterhin wie gewohnt nutzen. Lehnst du die Richtlinien und Datenschutzbestimmungen jedoch ab, untersagt dir der Dienst die Nutzung von WhatsApp in Zukunft.

Bis dato kannst du bei Facebook auswählen, ob deine WhatsApp-Informationen mit dem sozialen Netzwerk geteilt werden dürfen. Das Feld fällt laut den neuen Richtlinien ab dem 8. Februar 2021 aber weg. Demzufolge sollen alsbald Daten wie Telefonnummern, Transaktionsdaten, IP-Adressen oder „Informationen darüber, wie du mit anderen (einschließlich anderen Unternehmen) interagierst“ ausgetauscht werden. Dabei handelt es sich um sensible Daten, deren Teilung mit Facebook durchaus Datenschutzbedenken hervorrufen. Zwar betont man, dass die Analyse der abgegriffenen Daten zur Bekämpfung von Spam, Missbrauch und Co. dient. Es ist jedoch ein offenes Geheimnis, dass sie ebenfalls zur Personalisierung von Facebook-Produkten und mehr genutzt wird.

Darüber hinaus will WhatsApp in Zukunft per Push-Nachricht über Neuerungen im Messenger selbst informieren. Du erhältst also nicht mehr nur mit Nachrichten von deinen Kontakten, sondern zusätzlich vom Dienst selbst. Ähnlich verfahren bereits die Mitstreiter Threema und Telegram, die Änderungen in einem eigenen Chat mitteilen.

Was bedeutet das nun für Nutzer in der EU?

Stichwort: DSGVO. Die neuen Richtlinien sollen nach Aussagen Facebooks nicht für europäische Nutzer gelten. Das verbietet nicht nur die Datenschutzgrundverordnung. Der Austausch zwischen den Diensten sei bereits beim Kauf von WhatsApp durch die EU-Kommission unterbunden worden. Daran wolle man sich halten, schreibt Niamh Sweeney, Direktorin für Policy bei WhatsApp in Europa, auf Twitter. Somit solle sich für europäische WhatsApp-Nutzer nichts ändern. Diese Information ist in dem Pop-up-Fenster, das sich in WhatsApp öffnet, auf den ersten Blick nicht für Nutzer ersichtlich.

Anders sieht es in den USA und außerhalb der EU aus, hier kann Facebook seine Dienste miteinander verbinden. Das US-Kartellamt FTC klagt aktuell jedoch gegen Facebook. Das Ziel: Die Zerschlagung von Facebook und den zugekauften Diensten WhatsApp sowie Instagram.

Ich nutze neben WhatsApp auch die Messenger Threema, Telegram, Signal und FB-Messenger. In den letzten Tagen haben sich viele meiner Kontakte bei diesen Messengern angemeldet. Das ist prinzipiell gut mehrgleisig zu fahren, aber nicht zwingend notwendig – nur um den neuen WhatsApp-Richtlinien aus dem Weg zu gehen.

Und um abschließend eine von vielen Fragen, die in den letzten Tagen hierzu an mich herangetragen wurden zu beantworten: Die Chatgruppen der PUG-Mannheim bleiben bei WhatsApp.

Viele Grüße,


Peter Bartsch
PUG-Mannheim - Smartphones & More

Textnachweis: inside-digital.de

21.1.21

245. Treffen der PUG-Mannheim am 20.01.2021

Ja, es fand am 20.01.2021 statt, das 245. Treffen der PUG-Mannheim und das erste im Jahr 2021 - virtuell via Skype und die 10 Teilnehmer hatten nach Kennenlernen der Skypefunktionen jede Menge Spaß bei folgenden interessanten Themen:

  • Aufsetzen eines neuen Smartphones
  • Wiederherstellung eines Smartphones mit "Smart Switch"
  • Telefontarife aktuell, insbesondere im D1-/D2-Netz
  • Die neuen WhatsApp-Bedingungen
  • Verwendung von alternativen Messengern / Parallelbetrieb
  • Digitaler Fortschritt in der Pandemie
  • Samsung Galaxy Z Fold 2 - präsentiert von Gunther
  • und vieles vieles mehr...



Viele Grüße,

Peter Bartsch

PUG-Mannheim - Smartphones & More

17.1.21

Samsung Galaxy S21

Das lange Warten hat ein Ende: Samsung hat auf dem großen Unpacked-Event am 14.01.2021 die neuen Flaggschiff-Modelle der beliebten Galaxy-Reihe enthüllt. Das Samsung Galaxy S21 kommt in drei verschiedenen Modellen mit teilweise verschiedenen Optionen in Sachen Speicher. Dabei werden die neuen Modelle etwas günstiger als das Galaxy S20-LineUp im vergangenen Jahr.

Display

Das Samsung Galaxy S21 besitzt ein 6,2-Zoll großes OLED-Display mit einer Auflösung von 2.400 x 1.080 Pixel und einer maximalen Bildwiederholrate von 120 Hertz. Das S21+ bringt die gleiche Auflösung auf 6,7-Zoll unter. Beide Bildschirme sind flach und verzichten auf gebogene Ränder. Das Display des Galaxy S21 Ultra ist an den Längsseiten leicht gebogen, misst 6,8-Zoll und stellt 3.200 x 1.440 Pixel dar. Auch hier sind bis zu 120 Hertz möglich. Bei allen drei Geräten setzt Samsung jetzt auf eine adaptive, automatische Anpassung der Bildwiederholrate. So erkennt das Smartphone ob gerade 120 Hz für das Smartphone-Gaming benötigt werden oder nur langsame 10 Hz bei Textbetrachtung. Dabei hat das S21 Ultra einen Spielraum zwischen 10 und 120 Hz und das S21 wie auch das S21+ einen Bereich von 48 bis 120 Hz.

Kamera

Design und Zusammensetzung der rückseitigen Kamera erinnern an das Samsung Galaxy Z Fold2 5G, jedoch ist das Kamerasetup nun unscheinbarer in den Rahmen eingelassen. Die meisten Kameras stecken im Galaxy S21 Ultra: Eine Hauptkamera mit neuem 108-Megapixel-Sensor wird begleitet von gleich zwei Tele-Linsen mit 3x- und 10x-Zoom und jeweils 10 Megapixel sowie einem Ultraweitwinkel mit 12 Megapixel. Die Front-Linse knipst mit einer maximalen Auflösung von 40 Megapixel. Das Galaxy S21 und das S21+ müssen mit einer 12-Megapixel-Hauptkamera auskommen. Das Ultraweitwinkelobjektiv ist identisch zum Ultra, die 3x-Tele-Optik hat einen 64-Megapixel-Sensor, um per Crop weitere Vergrößerung ohne allzu großen Qualitätsverlust bieten zu können. Die Frontkamera macht Fotos mit 10 Megapixeln. 8K-Videoaufnahmen unterstützen alle drei Modelle. Neben den beliebten Features wie dem Nachtmodus und Single Take sind auch spannende neue Modi wie zum Beispiel die Regieansicht mit an Bord. Mit letzterer lässt sich während dem Videodreh zwischen den verschiedenen Perspektiven der anderen Objektive hin und her wechseln. Mit der Vlogger-Ansicht können Videos gleichzeitig mit der Front- und der Rückkamera aufgenommen werden.

Prozessor

Beim Prozessor fährt Samsung erneut zweigleisig. In den USA steckt der Snapdragon 888 in den S21-Geräten, hierzulande ist es der Samsung eigene Exynos 2100. Der wird im 5-Nanometer-Verfahren hergestellt und basiert auf dem bis zu 2,9 GHz schnellen ARM-Cortex-X1-Core. Ob der Octa-Core-Chip mit 64-Bit-Architektur die Lücke zum Snapdragon bei Performance und Energieeffizienz schließen kann, welche die Vorgänger besaßen, wird man sehen.


Preise

Ein belgischer Mobilfunkanbieter hatte im Vorfeld (wohl versehentlich) die Verkaufspreise der neuen Galaxy S21 verraten. Diese haben sich tatsächlich bewahrheitet: Das Galaxy S21 beginnt bei 849 Euro und das Galaxy S21 Plus bei 1.049 Euro. Der offizielle Einstiegspreis für das Flaggschiff Galaxy S21 Ultra liegt erfreulicherweise darunter: Bei 1.249 statt 1.349 Euro. Alle Angaben beziehen sich auf die Varianten mit 128 GByte internem Speicher.

Zum Vergleich: Bei der Vorgänger-Reihe des Galaxy S20 belief sich die Preisstaffelung auf 999 Euro (S20), 1.099 Euro (S20 Plus) bzw. 1.349 Euro (S20 Ultra).

Viele Grüße,


Peter Bartsch

PUG-Mannheim - Smartphones & More


Bildquelle: techRadar, Textnachweis: chip.de

16.1.21

App Tipp 16.01.2021: Fallzahlen Aktuell - Aktuelle Zahlen zur Corona-Lage in Deutschland

Mit der App "Fallzahlen Aktuell" können Besitzer eines Android-Smartphones stets die aktuellen Fallzahlen ihrer oder einer beliebigen Region Deutschlands im Blick behalten.


Während das Covid-19-Inzidenz-Widget für iOS 14 sich als großer Hit entpuppte, gab es für Android eine recht umständliche Behelfslösung. Dank dem Stuttgarter Entwickler Michael Kokoschka ändert sich das nun. Denn er bietet mit seiner App "Fallzahlen Aktuell" eine einfach zu bedienende Lösung für Android-Smartphones, die sich einfach aus dem Google-Play-Store laden lässt. 


Wichtig: Die Corona-Warn-App ersetzt die Fallzahlen-App nicht.


Die App ist laut Entwickler mit allen Smartphones ab Android-Version 6.0 kompatibel. Sie ist nur drei Megabyte groß und zieht aktuelle Informationen zu den Coronazahlen direkt vom Robert Koch-Institut (RKI).


In der App erhaltet ihr einen schnellen Überblick zu den Covid-19-Fallzahlen für Deutschland. Sie liefert eine Übersicht zu täglichen Neuinfektionen, Todesfällen und Genesenen. Auch die totalen Zahlen zu den gesamten Covid-19-Fällen in Deutschland lassen sich einsehen. Weiter liefert die App euch zwei Heatmaps für Deutschland: Eine gibt einen Überblick über die Fallzahlen in den einzelnen Bundesländern, die zweite gibt Auskunft über die Landkreise inklusive aller Einzeldaten. Zum schnellen Finden der Regionen ist eine Suche integriert.


Bei den Widgets, die ihr auf den Homescreen legen könnt, stehen euch verschiedene zur Auswahl. So könnt ihr euch ein Mini-Inzidenz-Widget auf den Startbildschirm ziehen, der nur die Werte eines Landkreises oder Bundeslands anzeigt. Allerdings gibt es auch Optionen für zwei Werte, für ganz Deutschland und weitere.


Mit Inzidenz-Wert wird die Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner der letzten siebe Tagen angegeben. Zur Eindämmung der Pandemie wurden Signalwerte festgelegt: Liegt der Sieben-Tage-Inzidenzwert über 35, werden strengere Hygieneregeln verhängt. Überschreitet der Wert 50, tritt die nächste Stufe in Kraft.


Verfügbare Werte

• 7-Tage-Inzidenz
• Neuinfektionen, Todesfälle und Genesene (im Vergleich zum Vortag)
• Gesamtzahlen zu Fällen, Todesfällen und Genesenen
• Fälle pro 100T Einwohner
• Fälle pro Woche
• etc.

Funktionen

• Inzidenz-Indikator mit unterschiedlichen Status-Farben
• Statistiken mit Diagrammen zu den Werten
• Auflistung aller Bundesländer und Landkreise mit Such- und Sortierfunktionen
• Heatmaps für Bundesländer und Landkreise zu Neuinfektionen und Inzidenz
• Favoriten
• Tägliche Benachrichtigung
• Dark Mode (für Widgets erst ab Android 10)

Widgets

Zusätzlich zur Darstellung in der App, kannst du dir aktuelle Fallzahlen auch als Widgets auf deinem Startbildschirm anzeigen lassen. Hierfür gibt es eine große Auswahl an Widget-Varianten mit unterschiedlichen Größen und Daten - wähle einfach das, was am besten zu deinem Startbildschirm passt.

Datenquelle und -Qualität

Die Daten stammen vom Robert-Koch-Institut (RKI) und entsprechen damit den „offiziellen“ Daten, die für gewöhnlich kommuniziert werden. Für die Datenqualität sind wir somit aber weder verantwortlich, noch können wir sie beeinflussen - bitte habt Verständnis dafür.

Datenaktualität

Die Daten werden einmal täglich (i.d.R. nachts) abgerufen. Die Widgets aktualisieren sich automatisch, sofern neue Daten verfügbar sind.

Historische Daten

Da die Daten ausschließlich lokal auf den jeweiligen Endgeräten gespeichert werden, steht eine Historie erst ab dem Tag der Installation zur Verfügung.






Downloadlink:
KLICK

Viele Grüße,


Peter Bartsch

PUG-Mannheim - Smartphones & More

Bild- & Textquelle: Google Play Store, t3n

6.1.21

Android 11 mit hilfreicher und genialer Funktion: Benachrichtigungsverlauf

Seit einiger Zeit stellen Smartphone-Hersteller für viele Modelle Android 11 zur Verfügung, auch einige Geräte aus der PUG-Mannheim laufen bereits unter Android 11. Zwar bringt die neue Version des Google-Betriebssystems einige optische Neuerungen mit. Die Liste neuer Funktionen jedoch überwiegt deutlich. Eine davon sorgt dafür, dass Du aus Versehen gelöschte Nachrichten wiederholen kannst.

Mit diesem Trick holst Du Deine Nachrichten zurück

Ob von WhatsApp oder YouTube, ob Nachrichten, Wettervorhersagen oder E-Mails: Neue Benachrichtigungen erscheinen auf jedem Smartphone mit Android im Benachrichtigungsbereich. Du hast sicherlich schon einmal eine Benachrichtigung versehentlich weggewischt. Sie wiederzufinden und auf den Inhalt, beispielsweise ein YouTube-Video oder einen vorgeschlagenen Artikel zuzugreifen, wurde damit fast unmöglich. Dank des Benachrichtigungsverlaufs in Android 11 kannst Du nun sehen, welche Benachrichtigungen Du zu welcher Uhrzeit weggewischt hast.

Und so geht’s …

Gehe in die Einstellungen Deines Android-Smartphones und tippe auf "Apps & Benachrichtigungen" oder "Benachrichtigungen". Anschließend musst Du auf "Benachrichtigungen konfigurieren" bzw. "Erweiterte Einstellungen" tippen. Nun kannst Du unter "Benachrichtigungsverlauf" die Funktion einschalten. Ab sofort kannst Du alle eingehenden Benachrichtigungen geordnet nach Eingangsdatum in einer Liste sehen.

Dazu musst Du lediglich auf dem Homescreen von oben nach unten wischen und am linken Bildschirmrand auf "Verlauf" tippen. Es öffnet sich eine Liste mit allen Benachrichtigungen, die Du gesehen oder weggewischt hast. Tippst Du nun auf eine davon, wirst Du zu der jeweiligen App weitergeleitet.

Gleiche Liste, andere Funktion

Ich habe mir eine Verknüpfung auf den Homescreen in meinen Systemordner gelegt. Halte dazu an einer freien Stelle Deines Homescreens den Bildschirm gedrückt und füge anschließend das Widget "Einstellungen" hinzu. Im Menü der Einstellungsverknüpfung musst Du jetzt nur noch das "Benachrichtigungsprotokoll" bzw. "Benachrichtigungsverlauf" auswählen. Tippst Du nun auf das Icon, siehst Du alle eingegangenen Nachrichten in chronologischer Reihenfolge. Tippst Du nun auf eine der Nachrichten, wirst Du aber nicht an die jeweilige App weitergeleitet. Stattdessen kannst Du hier bestimmen, ob die entsprechende App in den Benachrichtigungen angezeigt werden oder ob sie mit Ton und Vibration oder lautlos erscheinen soll.


Auch abseits von verpassten Benachrichtigungen kann sich ein gelegentlicher Blick in den Benachrichtigungsverlauf von Android lohnen. Hier seht Ihr nämlich auch Benachrichtigungen von Apps, die nur temporär eingeblendet werden. Je nachdem, was Ihr so auf Eurem Smartphone installiert habt, könnt Ihr darüber vielleicht die eine oder andere App mit merkwürdigen Verhalten identifizieren.

Viele Grüße,

Peter Bartsch

PUG-Mannheim - Smartphones & More

Bildquelle: smartdroid.de

2.1.21

8 Tipps für ein perfektes Selfie mit Deinem Smartphone

Wer kennt es nicht: Man macht ein Selfie, um es in den sozialen Netzwerken hochzuladen oder an Freunde via WhatsApp zu verschicken. Anschließend starrt man auf das Display seines Smartphones und denkt: Das geht doch besser… Ja, das geht – und nachstehend erfährst Du wie.

Ein Selfie ist eine Fotografie in der Art eines Selbstporträts, oft auf Armeslänge aus der eigenen Hand aufgenommen. Selfies sind oft in sozialen Netzwerken vorhanden und bilden eine oder mehrere Personen (Gruppenselfies) ab.

Ein Hilfsmittel für Selfies ist der sog. Selfie-Stick, zumeist teleskopierbare Stange, die als Armverlängerung für den Fotografen dient. Dieser ermöglicht dabei mittels einer etwas entfernteren Perspektive beispielsweise Aufnahmen des Fotografen vor einem bestimmten Hintergrund oder mehrerer Personen gemeinsam.


Spätestens seitdem Smartphones eine Frontkamera haben, sind Selfies voll im Trend. Unzählige selbstverliebte Menschen füllen damit ganze Instagram-Profile mit Millionen Followern. Doch das Selfie ist nicht nur Narzissten vorbehalten. Vielleicht bist Du auch allein an einem schönen Ort und möchtest ein Selbstporträt als Erinnerung mitnehmen.

Vielleicht machst Du auch ein Foto von Dir und Deinem Sohn oder Deiner Tochter, um es anschließend an Oma und Opa zu schicken. Oder aber Du willst irgendwann einmal zurückblicken und sehen, wie Du Dich im Laufe der Zeit verändert hast. Für Selfies gibt es also sehr viele Argumente. Doch wie schafft man es, dass die Bilder auch gut werden? 

Hier kommen 8 einfache Tipps für ein perfektes Selfie:

Selfie ohne Licht geht nicht

Bevor Du den Auslöser betätigst, solltest Du unbedingt mit dem T-Shirt oder Schal über die Kamera wischen. Du siehst es vielleicht nicht, aber aufgrund der normalen Bedienung ist sie verschmutzt, da Finger meist einen Fettfilm hinterlassen. Oder aber Du verstärkst die Schlieren etwa mit einem Labello und benutzt sie bewusst als Stilmittel. Anschließend solltest Du dafür sorgen, dass ausreichend Licht vorhanden ist. Ob günstiges oder teures Smartphone: Bei zu wenig Licht leidet die Qualität der Bilder. So ist Dein Selfie anschließend verrauscht, hat Bildfehler und ist unscharf. Es gilt also die Regel: je mehr Licht, desto besser. Draußen bei Tageslicht erzielst Du also bessere Ergebnisse als in einer dunklen Wohnung. Zudem wirkt sich der bewölkte Himmel wie eine Softbox aus.

Hast Du in Innenräumen ausreichend Licht zur Verfügung, probiere einfach mal aus, wie sich das Selfie verändert, wenn Du das Licht mal von unten, mal von oben und mal seitlich auf Dein Gesicht scheinen lässt. Denn bei Fotos geht es immer um Licht und Schatten. Zudem kannst Du mit Licht den Ausdruck Deines Gesichts und Deine Emotionen verstärken. Wirst Du etwa von unten angeleuchtet, sieht das finsterer und unheimlicher aus, als wenn das Licht von schräg oben kommt.

So siehst Du scharf aus

Die meisten Frontkameras von Smartphones haben einen Festfokus. Du musst Dich also in einem gewissen Abstand zu der Kamera befinden, damit das Foto scharf wird. Bist Du zu nah an der Kamera, wird das Selfie unscharf. Bist Du zu weit weg, kann das Gleiche passieren. Probiere daher einfach aus, bei welchem Abstand Du mit der Kamera Deines Smartphones das schärfste Ergebnis bekommst.

Wo wir gerade bei Schärfe sind: Versuche beim Auslösen das Smartphone möglichst ruhig zu halten, damit das Selfie schärfer wird. Das wird zunehmend wichtiger, je dunkler es wird. Denn dann muss der Sensor länger belichtet werden, wodurch die Verschlusszeit steigt und die Gefahr größer wird, dass am Ende ein unscharfes Selfie dabei herauskommt.

Probiere verschiedene Posen aus, um Dich selbst zu finden

Du denkst, das Selfie von Dir sieht nicht gut aus? Dann probiere doch einfach aus, wie es wird, wenn Du Dein Smartphone in einem anderen Winkel zu Deinem Gesicht hältst. Oder dreh den Kopf in eine andere Richtung, schau einmal in die Kamera und einmal zur Seite. Auch wenn es komisch aussieht: Probiere einfach verschiedene Winkel und Posen aus. Das muss nicht unbedingt am Bahnhof oder in der Kneipe sein. Zu Hause kannst Du üben und Deine Schokoladenseite finden, die dann überall und auf jedem Selfie funktioniert.

Das Doppelkinn lässt grüßen

Sich selbst sollte man lieber leicht von oben als von unten fotografieren, da es die meisten Gesichter vorteilhafter abbildet, zum Beispiel die Augen etwas größer erscheinen lässt. Doppelkinn gibt es so auch keines. Daher also das Handy über Augenhöhe halten. Bitte nicht: Selfies im Spiegel. Das ist auf den ersten Blick reizvoll, doch die Fotos "funktionieren" selten und sehen immer eigenartig aus. Weil die Leute meist nicht wissen, wo sie hinsehen sollen (aufs Display? In den Spiegel? Vielleicht sogar in die Kamera?) und auch, weil man häufig nicht sehen möchte, wie es in anderer Leute Bade- oder Schlafzimmer aussieht.

Auf die Mimik achten

Auch hier gilt: Einfach ein paar Selfies schießen und ausprobieren, wie man so dreinschauen kann. Schmollmünder ("Duckface") und sonstige Grimassen machen ein Bild selten besser: Einfach lächeln und schon sieht das Selfie jeder gerne.

In die Kameralinse schauen

Ein immer wiederkehrender Selfie-Fehler ist der Blick auf das Handydisplay statt in die Kamera. Dabei ist es gar nicht schwierig: Das kleine runde Ding auf dem Smartphone ist die Kamera. Dort (und nur dort) sieht man rein, fertig. Wenn schon woanders hinsehen, dann absichtlich und überlegt.

Achte auf den Hintergrund und pass auf Deine Umgebung auf

Viele Menschen achten beim Erstellen des Selfies nicht darauf, was sich im Hintergrund befindet. Vor allem solltest Du darauf schauen, dass keine Fremden im Hintergrund zu sehen sind. Denn postest Du das Foto bei Instagram oder Facebook, ist es öffentlich. Dabei hast Du vermutlich keine Genehmigung von der Person eingeholt, deren Foto Du ins Internet setzt. Das kann Dich teuer zu stehen kommen.

Experimentiere mit Licht und bunten Lämpchen im Hintergrund, die zu einem schöneren Bokeh führen können. Und sei bei der Wahl Deines Hintergrundes vorsichtig. Immer wieder kommen Menschen ums Leben, da sie sich für ein Selfie auf eine Klippe oder Bahngleise stellen.

Der Begriff “Bokeh” stammt aus dem Japanischen und bedeutet “verschwommen” oder auch “unscharf”.

Immer, wenn auf einem Foto ein bestimmter Bildausschnitt scharf gestellt wird, während der Rest des Fotos unscharf verschwimmt, spricht man vom Bokeh-Effekt (auch “das Bokeh” genannt). Auch Unschärfekreise und Lichtstrahlen im Hintergrund sind charakteristisch für dieses beliebte Gestaltungsmittel der Fotografie.

Solltest Du Selfies vor Denkmälern und Wahrzeichen machen, achte darauf, wie andere sich davor ablichten. Mach es anders und probiere einen anderen Blickwinkel aus. So sticht Dein Selfie aus der Masse heraus. Fotografiere Dich zum Beispiel Durch ein verregnetes Fenster, indem Du das Handy auf die eine Seite der Fensterscheibe hältst, während Du Dich auf der anderen Seite befindest.

Bearbeite Dein Selfie mit Apps, aber …

… übertreibe nicht. Filter und Farbanpassungen sind in Ordnung. Aber pass mit Effekten auf, die Dein Gesicht breiter oder schmaler aussehen lassen oder Dich völlig verfremden. Denn zum einen ist das ein aktueller Trend. Schaust Du Dir Deine Selbstporträts aber in einigen Jahren rückblickend an, wirst Du, da der Trend wieder verschwunden ist, vermutlich denken: Wieso habe ich das nur getan? Ein Trend der nie aus der Mode kommt: Schwarz-Weiß.

Zum anderen soll man Dich auch noch wiedererkennen können. Oder wie würdest Du reagieren, wenn Du jemanden auf dem Foto sehr hübsch findest, die Person in der Realität dann aber doch ganz anders aussieht?

Und jetzt, auf geht's und ausprobieren … Happy Selfie !

Viele Grüße,

Peter Bartsch

PUG-Mannheim - Smartphones & More

29.12.20

App-Tipp: Video Editor - Text auf Video mit Audio

Von Clarissa Buchmann

Bei meinem App-Tipp handelt es sich um einen kostenlosen und leichten Video-Editor mit professionellen Textbearbeitungsfunktionen und vielen Video-Tools.

Wann kann diese App?

Füge Text zu Deinen Videos hinzu, Textanimationen, ändere Schriftarten, wende schöne Stile auf Deine Überlagerungen an (ändere Farbe / Strich / Hintergrund / Schattenfarben). Füge Fotos und Aufkleber aus dem kostenlosen Aufkleberpaket hinzu.

Füge Audio und Musik aus Deinen lokalen Dateien hinzu, extrahiere Audio und stelle die Hintergrundszene ein.

Passe Videoeigenschaften an.

Passe Texte im Video an und richte sie aus.

Video-spezifische Funktionen

Größe der Leinwand ändern, Hintergrund hinzufügen (Farbe, Farbverläufe):

Video in den Rahmen einfügen,
Querformat / Hochformat oder Quadrat, je nachdem, wo man sein endgültiges Video hochladen möchte (Instagram, Facebook, TikTok)

Audio ersetzen: 

Wähle Audios von Deinem Telefon aus. Man kann Audio direkt aus Videos extrahieren und das Original-Audio stummschalten / die Stummschaltung aufheben.

Video Cutter: 

Schneide einen beliebigen Teil des Videos

Video-Tuner: 

Passe die Eigenschaften Deines Videos an (Belichtung, Kontrast, Sättigung, Wärme, Vignette, Lichter und Schatten, Farbtöne). Erstelle mit diesem Tool filterähnliche Effekte.

Videoqualität: 

Exportiert in hoher Qualität. Das Qualitätsmerkmal auswählen wird in zukünftigen Versionen hinzugefügt.

Der Videoeditor und -hersteller wählt die besten Speicheroptionen aus und kann abhängig von Deinen Änderungen ziemlich schnell speichern.

Weitere Funktionen - Text und Überlagerungen
  • Verschiedene Schriftarten zum Hinzufügen zu Ihren Texten. (Update über 500 Textschriften hinzugefügt)
  • Lade eigene Schriftarten hoch
  • Textanimationen, bewegter Text. Füge grundlegende Übergangsanimationen hinzu, kombiniere sie, um sie zusammen zu spielen, und steuere die individuelle Animationsdauer und -eigenschaften.
  • Transparenter Texthintergrund
  • Biegen von Text
  • Textschatten mit Unschärfe und Farbsteuerung
  • Ändere den Abstand zwischen Buchstaben und Zeilen
  • Textgrenzenumbruch und Fettdruckunterstützung
  • Farbmanipulationen + Deckkraftkontrolle + Strich
  • Foto hinzufügen, Foto zuschneiden

Downloadlink: KLICK

Mein erstes Werk:


Fazit:

Eine gute App mit der man kinderleicht Untertitel einfügen kann, werbefrei, keine Zahlungsaufforderungen, gut und einfach zu bedienen - genau richtig für einen App-Tipp bei der PUG-Mannheim - Smartphones & More.

Viele Grüße,

Clarissa Buchmann

PUG-Mannheim - Smartphones & More


Textnachweis: Google Play Store

28.12.20

WhatsApp: So gelingt der Umzug auf ein neues Handy

Selbe Nummer, neues Smartphone? Ob Android oder iOS, in diesem Artikel erfahrt Ihr, wie man seinen bisherigen WhatsApp-Account auf ein neues Handy mitnimmt.

Für die meisten Nutzer steht er alle paar Jahre an: Der Wechsel auf ein neues Smartphone. Einer der ersten Schritte auf dem neuen Gerät ist dann der Download der wichtigsten Apps über die App-Plattform des Geräts. Bei vielen mit als erstes dabei ist die neue Installation von WhatsApp.

Wer auf dem neuen Gerät dieselbe Nummer wie bisher benutzt, muss jetzt vom alten Smartphone umziehen, denn WhatsApp erlaubt (noch) nur ein aktives Gerät gleichzeitig. Wie Sie den Wechsel auf ihr neues Smartphone in wenigen Schritten erledigen, zeigen wir im Folgenden.


WhatsApp auf ein neues Handy umziehen: So geht's

Der Umzug beginnt mit dem Download der App auf dem neuen Smartphone. Man lädt sich also als erstes WhatsApp über den Google Play Store oder den Apple App Store herunter.

Danach öffnet man die App auf dem neuen Handy. WhatsApp wird nun mitteilen, dass derzeit kein Account auf diesem Gerät aktiviert ist und nach der Mobilfunknummer fragen. Gebe diese in das dafür vorgesehene Feld ein und bestätige sie.

WhatsApp auf neuem Gerät einrichten

Um WhatsApp auf dem neuen Gerät zu nutzen, sind nur wenige Schritt notwendig.

Nun versendet WhatsApp einen Freischaltcode per SMS an die angegebene Nummer. Befindet sich die SIM-Karte noch im alten Gerät, wartet man dort auf die SMS und gibt dann den Code auf ihrem neuen Smartphone ein. Hat man die SIM-Karte bereits in das neue Smartphone eingelegt, erkennt WhatsApp den Code bei Ankunft der SMS automatisch und trägt ihn in das zugehörige Fenster ein.

Jetzt muss man nur noch einen Nutzernamen eingeben, den man in WhatsApp verwenden möchte. Man kann hier entweder den bisherigen Nutzernamen übernehmen oder auf einen neuen Namen wechseln.

Demnächst: Mehrere Geräte mit WhatsApp verbinden (Multi-Geräte-Support)

In Zukunft wird diese doch recht umständliche Form des WhatsApp-Umzuges wohl nicht mehr notwendig sein. Denn in der Beta-Version der App hat WhatsApp eine neue Funktion hinzugefügt, die bis zu vier Geräte mit einem einzigen Account verbindet.

Eigentlich wurde die Einführung des Multi-Geräte-Supports bei WhatsApp bereits in diesem Jahr erwartet. Doch das scheint eine ähnlich langwierige Sache zu werden, wie das beim Dark Mode der Fall war. Obwohl es auf die neue Top-Funktion schon seit rund zwei Jahren immer wieder Hinweise gibt, ist sie bei den Nutzern nach wie vor nicht angekommen. Doch 2021 soll es endgültig soweit sein. Laut WABetaInfo befindet sich die Funktion mittlerweile in der finalen Testphase.

WhatsApp soll künftig mit einem Account auf bis zu vier Geräten (Handy, Computer, Tablet, etc.) genutzt werden können. Derzeit kann man den Messenger-Dienst nur auf einem Endgerät (Smartphone) nutzen. Wer den Dienst mit seinem Account auf einem anderen Gerät nutzen will, muss sich dort neu verifizieren, kann WhatsApp dann aber nicht mehr auf dem bisherigen Gerät nutzen. Beim Multi-Geräte-Support ist das anders. Hier werden die WhatsApp-Einstellungen um den Menüpunkt "Linked Devices" erweitert. Dort wird dem Nutzer auf seinem Smartphone angezeigt, welche weiteren Geräte den Account nutzen. Darüber hinaus lassen sich neue Geräte hinzufügen bzw. entfernen (ausloggen). Es wird auch genau angezeigt, wann sich das jeweilige Gerät zuletzt ein- oder ausgeloggt hat, d.h. also, dass über die Einstellungen des Messengers die verbundenen Geräte dann verwaltbar sein werden. Der Wechsel auf ein neues Gerät wird bei Erscheinen der Funktion dann wohl so ablaufen, dass Nutzer das neue Smartphone zu den verknüpften Geräten hinzufügen und danach das alte Gerät entfernen.

Dennoch ist der Umzug aktuell einfacher als in manchen anderen Messengern, wie bspw. in Threema.

Viele Grüße,

Peter Bartsch

PUG-Mannheim - Smartphones & More

27.12.20

App-Tipp "Blokada" - Tracking und Werbung auf deinem Smartphone unterbinden!

Von Thorsten Kohlberg

Heutzutage blendet jede App, jede Webseite und jeder Store Werbung ein und sammelt alles was ihm in den Speicher kommt. Schlimmer noch, sie verfolgen unsere Aktivitäten auf Schritt und Tritt und wissen ganz genau was wir als Nutzer uns den ganzen Tag auf dem Smartphone anschauen. Dem Durchschnittsnutzer Nutzer bleibt dieser Vorgang natürlich verborgen und er verlässt sich auf den Hersteller bzw. den Entwickler der jeweiligen Applikation das dieser die Datensammelwut in Grenzen hält.

Wie ich finde hat jeder Nutzer das Recht, selbst zu bestimmen wem er seine Daten anvertraut und wer sie Speichern und Nutzen darf.

An diesem Punkt kommt die App Blokada ins Spiel die es auch, einem nicht routiniertem Nutzer, erlaubt seine persönlichen Daten, vor dem Absenden, zu kontrollieren.


Die Vorteile von Blokada:

  • Blockiert Werbung & Tracker
  • Funktioniert für alle Apps und alle Browser
  • Benötigt keine Root-Rechte oder Jailbreaks
  • Eingebauter VPN für noch besseren Schutz


Wie funktioniert das Ganze?

Ist Blokada installiert und aktiviert, erzeugt es ein lokales VPN auf eurem Endgerät. Durch diesen VPN Kanal müssen nun alle ausgehenden und ankommenden Daten durch. Das gibt Blokada die Möglichkeit die Daten zu untersuchen und ungewollte Daten einfach zu unterbinden.

Installation

Blokada kann man auf mehrere Arten installieren. Die App aus dem Google Playstore ist aber leider eine abgespeckte Variante, da dieser Konzern ja von Werbung lebt. Am besten Ihr installiert euch die App über die Blokada Homepage, dort könnt Ihr ganz einfach die APK-Datei herunterladen. Wichtig ist das Ihr auf eurem Smartphone, in den Einstellungen, Unbekannte Quellen zulasst.

Alternativ könnt Ihr die App auch im F-Droid Store laden.



Einstellungen

Wenn Ihr Blokada öffnet, seht Ihr einen großen Einschalt Button, diesen drückt Ihr einmal und Blokada ist aktiviert. In dieser Einstellung filtert Blokada schon einige Daten aus. Um noch mehr Werbung und Tracker zu filtern, geht Ihr in der unteren Leiste auf "Mehr" dort auf "Sperrlisten" und wählt eine oder mehrere Sperrlisten aus.

Ich wähle als Beispiel mal die Sperrliste von "Steven Black" aus.


Wenn Ihr auf das Logo klickt, werden weitere Einstellungen geöffnet.


Hier kann man dann festlegen was alles gefiltert werden soll:

  • Unified = Zusammenfassung von gängigen Blocklisten
  • Fake news = Sagt ja schon der Name….
  • Adult = Alles was mit Pornografischem Inhalt zu tun hat
  • Social = Hier wird unerwünschtes Social Media geblockt

Meine Vorschläge für Sperrlisten sind:

  • Energized (Basic)
  • Steven Black
  • DuckDuckGo Tracker Radar
  • Exodus Privacy

Sollte es durch zu viele Sperrlisten zum Overblocking kommen, kann man entscheiden die jeweilige App bzw. Webpräsenz auf die Whiteliste zu setzen.

Unter dem Menüpunkt "Apps" hat man die Chance gängige Applikationen von der Blockade auszuschließen.


Das wären die gängigsten Einstellungen von Blokada, somit könnt Ihr Euer Endgerät ein bisschen besser absichern, wenn Ihr im World Wide Web unterwegs seid.

Fazit:

Da man Blokada ohne viel technisches Verständnis, und ohne sein Gerät zu rooten, installieren kann stellt es für den unversierten Nutzer eine sehr gute Lösung dar. Das Aktivieren und Einstellen der App ist sehr gut erklärt und man findet viele Anleitungsvideos im Netz. Für eine kostenlose App mit so viel Features fühle ich mich Blokada wieder ein Stück sicherer.

Blokada-Downloadlinks

Viele Grüße,

Thorsten Kohlberg
PUG-Mannheim - Smartphones & More

Bildnachweis: Thorsten Kohlberg

24.12.20

Samsung Pay

Bargeldloses Bezahlen wird auch in Deutschland immer beliebter – gerade in Zeiten wie diesen. Neben Garmin Pay, Google Pay und Apple Pay kommt nun auch Samsungs Service "Samsung Pay" nach Deutschland.


Nachstehend sind alle Informationen zusammengefasst: 

Nachdem Konkurrenten wie Apple Pay und Google Pay bereits seit mehreren Jahren auch in Deutschland verfügbar sind, ließ Samsungs Bezahldienst lange auf sich warten. Seit 28.10.2020 steht die App offiziell im Samsung Galaxy Store und im Google Play Store zum Download zur Verfügung. Der offizielle Deutschlandstart kommt nicht nur Smartphone-Nutzern zugute. Auch Besitzer einer Galaxy Watch profitieren von dem neuen Dienst. 

Samsung Pay ist bereits in rund 25 Ländern verfügbar, darunter beispielsweise Spanien, Schweden und die Schweiz. Nun hat der Dienst auch in Deutschland richtig Fahrt aufgenommen und auch 2 User aus der PUG-Mannheim nehmen mittlerweile am neuen Bezahldienst teil. 

Allerdings können nicht alle Galaxy-Besitzer Samsung Pay nutzen. Der neue Service stehe nur für "Samsung-Smartphones mit deutscher Anbieter-Softwareversion ab dem Galaxy S8, Galaxy Note 8 und Galaxy A6 sowie dem XCover Pro" zur Verfügung. 

Wer stattdessen ein Handy der J-Serie oder Galaxy M-Serie besitzt, kann Samsung Pay nicht nutzen.

Wie funktioniert Samsung Pay ? 

Samsung Pay startet in Kooperation mit der Solarisbank AG und Visa. Zunächst muss man die App installieren. Nachdem man sich dort angemeldet hat, erhält man eine virtuelle Visa-Debitkarte. Weil Samsung auf exklusive Kooperationen mit Banken verzichtet, soll die Karte mit beinahe jedem deutschen Konto verbunden werden können, was bei mir als ING-DiBA-Kunde auch einwandfrei geklappt hat. 

Es ist nicht erforderlich, bei einer externen Bank noch ein extra Konto zu eröffnen, weil die virtuelle Visa-Debitkarte mit Deinem Bankkonto verknüpft wird. Das Registrieren bei der Solarisbank und das teilweise automatische nachinstallieren von Apps (erfolgt bei Apple Pay auch, nur im Hintergrund und ohne Benachrichtigung) erfolgt nur deshalb, da für den exklusiv in Samsung Smartphones eingebauten Magnetstreifen (der selbe wie bei Kreditkarten) verschiedene Provider für die verschiedenen Kartenterminals nötig sind. Das ist auch der Grund, dass nur Samsung Pay bei wirklich allen Kreditkartenterminals, auch bei den 10 Jahre alten funktioniert! 

Um Samsung Pay mit einem persönlichen Bankkonto zu verbinden, verwendet die Solarisbank ein neuartiges und simples Kunden-Identifizierungsverfahren, das ohne Videoidentifikation oder einen Filialbesuch auskommt. Der eigentliche Bezahlvorgang läuft dann ähnlich wie bei Google oder Apple ab. 

Das neue Verfahren ist nicht nur schnell, sondern auch sicher. Nutzer brauchen lediglich die Samsung-Pay-App öffnen, mit Fingerabdruck oder PIN entsperren und das Smartphone auf das Lesegerät legen. Die Daten werden dann via NFC abgeglichen und der Bezahlvorgang ist in wenigen Sekunden abgeschlossen. 

Anschließend kann man die Anwendung mit einem Swipe über den Sperr- oder Startbildschirm starten. Entsperren lässt sich Samsung Pay beispielsweise mit dem Fingerabdruck oder via PIN.

  

  

Rechnungen lassen sich auch in Raten begleichen 

Samsung erlaubt außerdem eine Funktion namens "Splitpay". Damit kann man Rechnungen in Höhe von 100 Euro oder mehr mit einer Laufzeit von drei bis 24 Monaten in Raten finanzieren. Das Verbraucherdarlehen wird von der Solarisbank AG gegeben. Wie auch bei herkömmlichen Krediten wird hier zunächst die Bonität geprüft und anschließend kundenindividuell freigegeben. 

Um bei den Zahlungen einen Überblick zu behalten, werden in der App alle getätigten Transaktionen angezeigt. 

Der Zahlungsplaner hilft außerdem Budgets festzulegen. Dort kann man Kategorien für Käufe hinterlegen und monatliche Ausgaben direkt miteinander vergleichen. 

Vor allem Galaxy-Watch-Besitzer profitieren von Samsung Pay. Obwohl es nämlich schon längst kontaktlose Bezahldienste von anderen Anbietern gibt, hat Samsung bislang darauf verzichtet, die Funktion auch für Smartwatch-User einzubinden. Vermutlich ein durchdachter Schritt, um den Nutzer zwangsläufig an Samsung Pay zu binden, sofern dieser die neue Bezahlmöglichkeit nutzen möchte. 

Samsung Pay ist mit der Galaxy Watch (und natürlich mit einem Samsung-Smartphone) möglich. 

Einen kleinen Haken gibt es hierzulande dennoch, denn für deutsche User ist die Funktion mit der Galaxy Watch noch nicht freigegeben worden. In der offiziellen Beschreibung im Google Play Store heißt es wörtlich: "In der Schweiz kannst Du Samsung Pay auch mit deiner Galaxy Smartwatch nutzen. Wir freuen uns, euch diesen Service bald auch in Deutschland anbieten zu können."

So erfolgt die Einrichtung auf der Galaxy Watch 

Da die Einrichtung des Pay-Dienstes in der Schweiz bereits möglich ist, wird es in Deutschland wohl kaum anders sein. Daher zeige ich nachstehend, wie man Samsung Pay auf der Galaxy Watch einrichten und nutzen kann. Das funktioniert in ganz wenigen Schritten: 

Gehe auf die Galaxy Wearable-App auf Deinem Smartphone, drücke auf "Samsung Pay" und anschließend auf "OK". 

Danach gehst Du durch die Einleitung und fügst deine Karte hinzu ("Karte hinzufügen"). 
Nachdem Du das getan hast, richtest du noch einen PIN für deine Galaxy Watch ein und bestätigst diesen auf der Smartwatch mit "Weiter". 

Und so einfach kann man eine Zahlung vornehmen: 
  • Wenn man Samsung Pay mit deiner Galaxy Watch nutzen möchte, dann drückt man zuerst die "Zurück"-Taste auf der Smartwatch. 
  • Danach gibt man deinen PIN ein und tippt auf "BEZAHLEN". 
  • Abschließend hält man die Smartwatch an das Lesegerät. 
  • Fertig. 
Was passiert nach dem Bezahlen?

Zunächst das Beste: Die NFC-Funktion schaltet sich nach ca. 15 Sekunden automatisch ab und verbraucht nicht unnötig Akkukapazität, ein manuelles Eingreifen ist nicht erforderlich. 

Wer schon einmal eine Kreditkarte verwendet hat, weiß, wie es läuft: Die Zahlungen, die man auf Kredit tätigt, werden zu einem festgelegten Zeitpunkt von dem mit der Kreditkarte verknüpften Girokonto abgebucht. In der Regel passiert das einmal im Monat oder einmal im Quartal – je nach Kreditinstitut und Kreditkartenvertrag. 

Bei Samsung Pay geht das sehr viel schneller. Binnen 48 Stunden werden die offenen Beträge, die durch Zahlungen mit Samsung Pay entstanden sind, vom Girokonto abgebucht. Der Nutzer erhält kurz vorher jeweils eine Benachrichtigung von der App. 

Ich finde dieses rasche Ausgleichen des Kontos sehr gut. Auf diese Weise häuft sich nicht über Monate hinweg ein drei- bis vierstelliger Betrag an, der dann mit einem Mal abgebucht wird. Und es fällt mir leichter, meine Ausgaben in Relation zu meinem tatsächlichen Kontostand im Blick zu behalten. 

Was kostet die Nutzung von Samsung Pay?

Das Herunter­laden der App ist kostenlos. Für Giro­konto und virtuelle Debitcard fallen ebenfalls keine Kosten an. Besonderer Service: Nutzer können über Samsung Pay eine Ratenzahlung vereinbaren. Das ist bei Zahlungen ab 100 Euro möglich und nennt sich Splitpay, die Lauf­zeiten liegen zwischen drei und 24 Monaten. Ob der Kunde Splitpay nutzen kann, entscheidet die Solaris­bank nach einer Schufa-Anfrage. Der effektive Jahres­zins liegt bei 12,68 Prozent und fällt damit vergleichs­weise hoch aus. Es gibt bereits für rund 2 Prozent güns­tige Raten­kredite mit einer Lauf­zeit von 24 Monaten.

Mit Samsung Pay wird die Brieftasche etwas leichter. 

Mit Samsung Pay kann man jetzt Mitglieds- und Treuekarten zur App hinzufügen. So kann man Kundenkarten erfassen, um diese dann beim Einkauf auch elektronisch vorzeigen zu können. 

Die App enthält eine lange Liste unterstützter Mitgliedskarten, man kann aber auch Karten manuell hinzufügen. Der einzige Unterschied zwischen unterstützten und manuell eingegebenen Karten besteht darin, dass der Detailbildschirm für eine unterstützte Karte einen Link zur mobilen App des Unternehmens sowie Kontaktinformationen für das Unternehmen enthält. Bei manuell eingegebenen Karten werden nur die Informationen angezeigt, die man selbst eingibt. 

Samsung Pay: Das Wichtigste zusammengefasst

  • Du benötigst ein kompatibles Samsung Galaxy Smartphone. Smartwatches werden zurzeit noch nicht unterstützt.
  • Samsung Pay kann überall dort genutzt werden, wo VISA-Karten- und NFC-Zahlung akzeptiert werden und kontaktloses Bezahlen möglich ist.
  • Samsung Pay kann mit allen Banken, die eine deutsche IBAN ausgeben und ihren Sitz in Deutschland haben, verknüpft werden. Für das zu verknüpfende Hausbankkonto muss Online-Banking ermöglicht sein. Die Nutzung von ausländischen SIM-Karten mit kompatiblen Galaxy Smartphones ist in der Regel möglich.
  • Samsung Pay ist nur für Personen ab 18 Jahren nutzbar. Die Nutzung von Samsung Pay mit Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten ist nicht möglich.
  • Die Anmeldung zu Samsung Pay ist nur mit einer Adresse in Deutschland möglich.
  • Aufgrund regulatorischer Anforderungen ist die Eröffnung von Samsung Pay Konten nicht unbegrenzt möglich, sondern auf ein Konto pro Person begrenzt. Bis zu drei kompatible Geräte können das gleiche Samsung Pay Konto nutzen.
  • Zahlungen mit Samsung Pay sind derzeit nur bei entsprechend ausgerüsteten, stationären Händlern möglich. 
  • Zahlungen mit Samsung Pay im Ausland sind überall dort kostenfrei möglich, wo kontaktloses Bezahlen mit VISA akzeptiert wird.
  • Änderungen Deiner hinterlegten Daten und Bankverbindung(en) kannst Du direkt innerhalb der Samsung Pay App vornehmen.

Mein Fazit: Genial ! 

Als ich meine Testphase mit Samsung Pay gestartet habe, war ich ein bisschen skeptisch, ob der Dienst mich überzeugen würde. Als Google-Pay-Nutzer und Garmin Pay Nutzer während meiner Garmin-Zeit, hatte ich eigentlich keinen Grund, einen weiteren Mobile-Payment-Dienst zu verwenden. 

Ich bin von der Tatsache, dass ich die NFC-Schnittstelle nicht manuell an- und ausschalten muss, und der Umstand, dass die Zahlungen binnen 48 Stunden mit dem Girokonto verrechnet werden, absolut überzeugt und begeistert. 

Die schnelle Verrechnung könnte manche Nutzer, die den Umgang mit Kreditkarten gewohnt sind, stören. Für mich ist das jedoch ein Pluspunkt, weil meine Ausgaben so schnell an meinem Kontostand sichtbar sind und ich dadurch gefühlt einen besseren Überblick über meine Finanzen habe. 

Hardcore-Samsung-Nutzer werden sich aktuell vielleicht darüber ärgern, dass die Galaxy Watch und andere Wearables in Deutschland noch nicht unterstützt werden. Aber die Chance ist groß, dass Samsung dieses Feature in naher Zukunft nachliefert. 

Samsung Pay ist mein neuer mobiler Bezahldienst, keine Frage. Google Pay und Garmin Pay habe ich eingestellt und meine Karten dort entfernt. Und ich warte nun dringend noch auf die Bereitstellung der Watch-Anbindung … 

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim - Smartphones & More