Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband).

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

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Nächstes Treffen: Mittwoch, 18.09.2019 ab 18:00 Uhr --- Restaurant "Lieblingsplatz" im Hotel Weber, Frankenthaler Straße 85, 68307 Mannheim-Sandhofen

22.08.2019

227. Treffen der PUG-Mannheim am 21.08.2019


Wir befinden uns aktuell in den schönsten Wochen des Jahres – es ist Urlaubszeit. Viele haben den Urlaub schon hinter sich, einige sind mittendrin und der eine oder andere hat ihn noch vor sich.

Die PUG-Mannheim macht allerdings wie schon seit 17 Jahren keine Sommerpause – und so trafen wir uns planmäßig am 21.08.2019 ab 18:00 Uhr im Restaurant "Lieblingsplatz" in Mannheim-Sandhofen zu unserem Augusttreffen.

Und es lohnte sich für die 10 Teilnehmer allemal, auch diesmal wieder dabei zu sein, denn wir hatten ein interessantes Thema des Monats, welches wir miteinander diskutiert werden. Diesmal ging es um die Vielzahl an Messengern, die in den Stores erhältlich sind und von denen viele auch mehr als nur einen nutzen. Wir diskutierten über die Vor- und Nachteile der einzelnen Messenger, über Installations-, Backup- & Restoremöglichkeiten, auch mit dem Ziel herauszufinden, ob Threema mit all seinen Vor- und Nachteilen noch der richtige Messenger für den PUG-Gruppenchat ist. Das war eine spannende Diskussion mit dem Ergebnis, Threema zunächst einmal für den PUG-Messengerdienst weiter zu nutzen.

Die Displays der Smartphones werden immer besser und so ließen wir es uns nicht nehmen, 4K-Videos direkt und parallel aus YouTube auf einem Samsung Galaxy S10 und einem iPhone X zu vergleichen. Das ist schon brillant, was man da zu sehen bekommt, wobei wir der Meinung waren, dass das Display des S10 geringfügig besser abschnitt:


 

Und auch die Kameras werden immer besser, wie das nachstehende Foto von Raphael zeigt, welches ihm mit seinem S10 gelungen ist.



Und auch bei Samsung herrscht alles andere als Sommerpause, denn der führenden Smartphone-Hersteller hatte im August einiges Neues zu präsentieren, was wir natürlich ausgiebig zu besprechen hatten:

Zuerst präsentierte Samsung Anfang August mit dem Galaxy Tab S6 ein neues Android-Tablet dem Markt. Das neue Modell kommt mit schnellem Snapdragon 855 und einem Stylus, der an einer ungewöhnlichen Stelle transportiert und geladen werden kann. Eine Woche vor der Ankündigung des neuen Galaxy Note 10 und Note 10 Plus enthüllt der südkoreanische Branchenprimus ein neues Oberklasse-Tablet, das sich hinsichtlich seiner Ausstattung sehen lassen kann und beim Preis in der iPad-Pro-Liga spielt.

Das Galaxy Tab S6 besitzt ein 10,5-Zoll-Super-OLED-Display mit WQXGA-Auflösung mit 2560 x 1600 Pixeln, in dem wie beim Galaxy S10 (Test) ein Fingerabdrucksensor integriert ist. Per Doppeltab könne der Bildschirm aus dem Standby geholt werden, so Samsung.

Bildquelle: Samsung
Im nur 5,7 Millimeter schlanken – das iPad Pro ist 5,9 Millimeter dünn – und 244,5 x 159,5 Millimeter großen Gehäuse stecken vier Lautsprecher mit Dolby-Atmos-Unterstützung, die mit Samsung-Tochter AKG entwickelt wurden. Eines der Highlights sei der Stylus, der auf der Rückseite in einer Mulde transportiert und drahtlos per Induktion geladen werden kann. Auf dem Tablet handgeschriebene Notizen sollen mit nur einem Klick in digitalen Text umgewandelt und in Formate wie Microsoft Word exportiert werden können, so Samsung. Durch Bluetooth-LE-Support könne der Stift nicht nur zum Schreiben oder Skizzieren genutzt werden, sondern auch als Fernbedienung für Präsentationen oder zum Aufnehmen von Videos und Selfies. In nur zehn Minuten Ladezeit erreiche man eine Akkuladung für elf Stunden Stiftnutzung.

Der S-Pen des Samsung Galaxy Tab S6 haftet magnetisch auf der Rückseite und lädt dort per Induktion.

Für die Nutzung als Desktop-Ersatz hat Samsung eine neue Version seiner Dex-Oberfläche integriert, die etwa bei Nutzung des neuen Book-Cover-Keyboards eine "PC-Experience" liefern soll. Zum Starten der Dex-Funktion hat das Unternehmen einen dedizierten Button in das Keyboard-Cover integriert.
Zwar entwickelt Samsung eigene Prozessoren, ein Exynos-SoC kommt im Tab S6 jedoch nicht zum Einsatz. Stattdessen verbaut der Hersteller einen Snapdragon 855, der je nach Ausführung von sechs bis acht Gigabyte RAM und 128 respektive 256 Gigabyte Flashspeicher unterstützt wird. Per Micro-SD-Karte ist der Speicher auf bis zu ein Terabyte erweiterbar.

Im Tablet stecken insgesamt drei Kameras: Frontseitig für die Videotelefonie oder für Selfies sitzt ein Sensor mit 8 Megapixeln, auf der Rückseite sind ein 13- und ein 5-Megapixel-Sensor verbaut. Letzter dient Super-Weitwinkel-Aufnahmen mit einem Blickwinkel von 123 Grad. Eine Neural-Processing-Unit (NPU) soll euch per KI helfen, bessere Fotos zu schießen. Zur weiteren Ausstattung des Tablets gehören WLAN nach 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 5 und GPS. Ferner ist ein Akku mit 7.040 Milliamperestunden verbaut, der Fast-Charging unterstützt. Samsungs eigener digitaler Assistent Bixby und die Smarthome-Plattform Smarthings sind auch an Bord, wodurch man seine vernetzten Geräte per Sprache steuern könnt. Als Betriebssystem geht man von Androd 9 Pie mit Samsungs hauseigener Nutzeroberfläche One UI aus.

Das 420 Gramm schwere Galaxy Tab S6 ist seit dem 15.08.2019 den Farben Mountain Gray, Cloud Blue und Rose Blush vorbestellbar und wird ab dem 30. August im Handel landen. Es wird in folgenden Speichervarianten erhältlich sein:

  • Samsung Tab S6 Wifi (6 GB RAM, 128 GB Speicher) – 749 Euro (UVP)
  • Samsung Tab S6 LTE (8 GB RAM, 256 GB Speicher) – 899 Euro (UVP)
Außerdem bietet Samsung Zubehör an: Ein Tab-S6-Cover gibt es für 69,90 Euro (UVP), das Keyboard Cover kostet 179,90 Euro (UVP). Der S-Pen ist im Lieferumfang enthalten, sollte er verloren gehen, fallen für den Ersatz 59,90 Euro (UVP) an.

Dann kam der 05. August 2019 und wieder stellte Samsung ein neues Produkt vor, diesmal die Samsung Galaxy Watch Active 2:

Die Samsung Galaxy Watch Active 2 orientiert sich beim Design sehr an seinem Vorgänger, bringt jedoch eine Neuerung mit sich, die noch nie in einer anderen Smartwatch verbaut wurde: Eine digitale Lünette. Samsung Galaxy-Smartwatches sind schon seit Jahren mit einer drehbaren Uhrenlünette um das Display herum ausgestattet. Mit Hilfe dieser Lünette lässt sich die Uhr auch ohne Touchscreen bedienen. Für das jüngste Modell der Galaxy Watch-Modellreihe wird diese Lünette digital. Samsung setzt hierbei auf ein abgerundetes OLED-Display, wie man es bereits aus den Galaxy S- und Note-Smartphones kennt. Die Lünette dreht sich sowohl im als auch gegen den Uhrzeigersinn, um schnell bestimmte Apps auswählen zu können.

Bildquelle: Samsung
Die Galaxy Watch Active 2 bietet neben den für Smartwatches typischen Features wie Pulserfassung, Standortmessung über GPS oder Kalorienverbrauch auch die von der aktuellen Apple Watch bekannte Funktion, ein Elektrokardiogramm (EKG) zu erstellen - zumindest theoretisch. Damit würden sich Unregelmäßigkeiten und Fehler im Herzrhythmus feststellen lassen, was wiederrum Herzinfarkte oder Vorhofflimmern vorhersagen kann. In Deutschland müssen die Gesundheitsfunktion allerdings zertifiziert werden, weshalb sie hierzulande zunächst noch nicht auf der Watch Active 2 zur Verfügung steht. Das betrifft auch eine Sturzerkennung. Die Active 2 würde erkennen, wenn der Träger fällt und nach bestimmter Zeit einen Notruf wählen. Möglicherweise werden die Funktionen, wie eben bei Apples aktueller Watch, nach bestimmter Zeit freigeschaltet.

Was hingegen ab sofort zur Verfügung steht, ist das Tracking von 39 Trainingseinheiten, sieben davon werden automatisch aktiviert (darunter beispielsweise Laufen, Radfahren und Schwimmen).

Ist die smarte Uhr mit dem Smartphone verbunden, können Nutzer beispielsweise die Smartphone-Kamera über die Watch steuern oder durch Präsentationen führen. Auch Spotify können Sie direkt auf der Watch hören – mit Premium Account und Offline-Playlists funktioniert das auch, ohne das Smartphone in der Tasche zu haben.

Erhältlich ist die neue Smartwatch in den Größen 40 Millimeter mit einem 1,2 Zoll großen Bildschirm und 44 Millimeter mit einem 1,4 Zoll großen Display. Als Materialien kommen wahlweise Aluminium (in den Farben Silber, Schwarz und Pink-Gold) mit Gummiarmband oder rostfreier Stahl (in den Farben Silber, Schwarz und Gold) mit Lederarmband zum Einsatz.

Der Akku des kleineren Modells hat eine Kapazität von 247 mAh, die großen Watch Actives kommen mit 340 mAh daher. Innen arbeitet der hauseigene Exynos 9110 Zweikern-Prozessor mit bis zu 1.15 GHz.

Die neue Watch Active ist nach 5ATM und IP68 vor Wasser geschützt und somit auch bei Regen oder sogar zum Schwimmen einsetzbar. Außerdem unterstützt sie den aktuellen Bluetooth 5.0-Standard sowie kabelloses Laden. Alle Modelle laufen mit Samsungs Betriebssystem Tizen OS und verfügen über 4 GByte internen Speicher.

Verkauft wird die Galaxy Watch Active ab dem 6. September in der Bluetooth-Version und ab dem 27. September in der LTE-Variante. Mit letzterer kann man frei vom Smartphone telefonieren und surfen. Außerdem kann man jetzt beispielsweise Tweets liken oder kurze Videoclips direkt vom Handgelenk aus ansehen.

In der kleinsten Konfiguration startet die Samsung Galaxy Watch Active 2 in der 40 Millimeter-Version aus Aluminium und ohne LTE bei 299 Euro. Die teuerste Variante mit 44 Millimeter Bildschirmdiagonale aus rostfreiem Stahl mit LTE lässt sich Samsung 469 Euro kosten. Damit ist diese Uhr die teuerste Samsung-Smartwatch aus dem Sortiment.

Alle Preise im Überblick:

  • Galaxy Watch Active 2 Aluminium 40mm: 299 Euro (UVP)
  • Galaxy Watch Active 2 Aluminium 44mm: 319 Euro (UVP)
  • Galaxy Watch Active 2 Edelstahl 40mm: 399 Euro (UVP)
  • Galaxy Watch Active 2 Edelstahl 44mm: 419 Euro (UVP)
  • Galaxy Watch Active 2 Edelstahl 40mm LTE: 449 Euro (UVP)
  • Galaxy Watch Active 2 Edelstahl 44mm LTE: 469 Euro (UVP)
Kunden, die die Galaxy Watch Active2 im Zeitraum vom 8. August bis 5. September vorbestellen und sich bis zum 17. Oktober 2019 mit ihrem Samsung Account registrieren, erhalten zusätzlich ein Wireless Charger Duo Pad in schwarz. Das ist doch mal ein Anreiz.

Damit nicht genug, dann kam der 07. August 2019 und an diesem Tag war es dann endlich soweit – das Note 10 wurde der Welt vorgestellt: Samsung hat sein Note 10 gleich im Doppelpack vorgestellt. Das Stift-Smartphone kommt nämlich in zwei Größen, als Samsung Galaxy Note 10 und Note 10 Plus.

Der südkoreanische Branchenprimus hat die mittlerweile neunte Generation seines Smartphones mit integriertem Stylus enthüllt. Um eine breitere Kundschaft zu erreichen, bietet Samsung sein Note-10-Modell in den Bildschirmdiagonalen 6,3 und 6,8 Zoll an. Somit wildert das Unternehmen im Grunde in den eigenen Gefilden des Flaggschiffs des ersten Halbjahres, dem Galaxy S10 und S10 Plus. Doch Größe ist nicht alles: Die neuen Note-Modelle unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich des Stylus von der S10-Familie. 

Bildquelle: Samsung

Das Plusmodell besitzt einen 6,8-Zoll-Amoled-Infinity-O-Bildschirm mit einer Auflösung von 3.040 mal 1.440 Pixeln und einer Pixeldichte von 498 ppi. Das Note 10 ist um 0,5 Zoll kleiner und hat somit eine Bildschirmdiagonale von 6,3 Zoll. Die Auflösung ist mit 2.280 mal 1.080 Pixeln bei 401 ppi etwas geringer, das sollte aber im Alltag keinen Unterschied machen. Beide unterstützen zudem HDR10+ für dynamische Farben. Den Rand rund um die Displays hat Samsung noch einmal schmaler als bei der S-Reihe konstruiert, wodurch die Abmessungen des Plus-Modells trotz der größeren Displaydiagonale ähnlich der des Galaxy Note 9 ausfallen.

Im Unterschied zu den S10-Modellen, bei denen die Frontkameras in der rechten Ecke ins Display integriert wurden, hat Samsung sie beim Note 10 und 10 Plus wieder oben mittig positioniert. Die Dual-Pixel-Kamera löst mit zehn Megapixeln auf, unterstützt wie die Vorgänger Autofokus und hat eine f/2.2-Blende.
Wie zu erwarten war, orientiert Samsung sich beim Fingerabdrucksensor am S10: Entsprechend steckt dieser im Display und setzt auf einen Ultraschallsensor. Laut Hersteller ist der Fingerabdruckleser sicherer als die der Mitbewerber, die auf einen optischen Sensor setzen.

Gewöhnungsbedürftig ist die Entscheidung, den Powerbutton auf die linke Gehäuseseite unter die Lautstärkewippe zu verlegen und mit dem Bixby-Button zu vereinen. Immerhin: Die Bixby-Funktion kann auf Wunsch vollständig deaktiviert werden, sodass der Button nur zum Ein- und Ausschalten und für den Schnellstart der Kamera dienen kann. Durch die Knopf-Umlegung ist die rechte Gehäuseseite komplett frei von Knöpfen.

Mit dem Note 9 hatte Samsung einen induktiv aufladbaren Stylus integriert, beim Note 10 erweitert der Hersteller den Funktionsumfang. Der S-Pen mit seinen 4.096 Druckstufen dient beim neuen Modell nicht nur als Fernauslöser für die Kamera und zur Fernsteuerung von Präsentationen. Per Gestensteuerung ohne Berührung des Bildschirms lassen sich auch verschiedene Funktionen ausführen. In der Kamera-App lässt sich zoomen, zwischen Front- und Hauptkamera wechseln und mehr. Die entsprechende Schnittstelle ist offen, sodass die Gestensteuerung auch von Drittanbietern wie Spotify oder Youtube genutzt werden kann.

Beide Note-10-Varianten sind wie das S10 mit einer Triple-Hauptkamera bestückt. Für die primäre Kamera setzt Samsung auf einen Zwölf-Megapixel-Sensor, der mit drei verschiedenen physischen Blendengrößen (f/1.5 und f/2.4) daherkommt. Ferner sind rückseitig eine Weitwinkelkamera mit 16 Megapixeln und f/2.2-Blende sowie ein dritter Sensor, der in Zusammenarbeit mit einer Zwölf-Megapixel-Telelinse mit f/2.1 für zweifachen optischen Zoom sorgt, verbaut. Wie beim Galaxy S10 5G integriert Samsung in das Plus-Modell einen Time-of-Flight-Sensor (ToF-Sensor), mit dem unter anderem bessere Tiefendaten aufgenommen werden sollen.

Mit dem ToF-Sensor kann zudem die Entfernung zu Objekten präziser als mit nur einer Kamera ausgemessen werden, wodurch beispielsweise Augmented-Reality-Funktionen korrekter ausgeführt werden können. Beide Modelle unterstützen wie das S10 unter anderem HDR10+, Szenenoptimierung, einen Action-Cam-Modus und verfügen über einen optischen Bildstabilisator. Videos sollen sich mit bis zu 4K-Qualität mit 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen lassen, ein Ultra-Slow-Motion-Modus dürfte auch wieder an Bord sein. Als neues Highlight integriert Samsung einen Live-Cam-Modus, mit dem ihr auch bei Videos einen Bokeh-Effekt erzeugen könnt.

Als Recheneinheit setzt Samsung auf den frisch vorgestellten Nachfolger des Exynos 9820: Der Achtkernchip Exynos 9825  ist im Sieben-Nanometer- und nicht mehr im Acht-Nanometer-Verfahren gefertigt und liefert maximale Taktraten von 27 Gigahertz. Unterstützt wird das SoC im Note 10 von acht Gigabyte LPDDR4X-RAM, im Note 10 Plus stecken sogar zwölf Gigabyte Arbeitsspeicher. Der interne UFS-3.0-Flashspeicher rangiert je nach Ausführung zwischen 256 und 512 Gigabyte. Wer mehr Speicher braucht, muss zum Plus-Modell greifen, das durch eine Hybrid-SIM auch Micro-SD-Karten aufnehmen kann und auf bis zu ein Terabyte Speicher kommt. Das Note 10 besitzt lediglich einen Einschub für zwei SIM-Karten. Bei beiden Modellen gestrichen hat Samsung zum Ärger einiger Fans den 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss – wer dennoch seinen alten Kopfhörer nutzen will, kann zum im Lieferumfang enthaltenen USB-C-auf-3,5-mm-Klinke-Adapter greifen.

In Sachen Stromspeicher sitzt im Galaxy Note 10 ein fest verbauter 3.500-Milliamperestunden-Akku, im größeren Plus steckt einer mit 4.300 Milliamperestunden. Beide lassen sich kabellos mit bis zu 20 Watt aufladen, wobei ihr dafür ein entsprechendes Ladedock benötigt. Die meisten aktuellen Lösungen schaffen maximal 15 Watt. Kabelgebunden geht es schneller: Standardmäßig liegt den Smartphones ein 25-Watt-Netzteil bei – das Plusmodell kann mit optionalem Netzteil mit 45 Watt vollgepumpt werden. Huaweis P30 Pro zum Vergleich hat ein 40 Watt-Netzteil im Lieferumfang.

Zur weiteren Ausstattung der beide Note-10-Modelle gehören Bluetooth 5.0, NFC und der neue Wifi-6-Standard. Stereolautsprecher, die von Samsung-Tochter AKG optimiert wurden und Dolby-Atmos-Unterstützung bieten, sind außerdem integriert.

Softwareseitig wird das Note 10 (Plus) mit Android 9 Pie ausgeliefert werden, dem Samsungs eigene Nutzeroberfläche One UI in Version 1.5 übergestülpt wurde. Ein Update auf Googles neues Android 10 Q ist sicher. Die Erfahrung mit Samsungs Updatestrategie zeigt allerdings, dass sie nicht unbedingt zu den ersten gehören dürften, die Android 10 Q auf ihre Geräte bringen. Samsungs Desktopmodus Dex ist ebenso an Bord.

Neu ist die Integration der Your-Phone-App von Microsoft auf Systemebene. Mit einem Tap könnt ihr das Galaxy Note 10 mit eurem Windows-PC verbinden – die App erscheint dabei in den Quick-Settings und ist so mit einem Wisch erreichbar. Ist das Feature aktiviert, könnt ihr euch eure Benachrichtigungen am Computer anzeigen lassen, Nachrichten empfangen und versenden. Auch auf dem Note 10 gespeicherte Fotos lassen sich über die Funktion auf einem Windows-Rechner verwalten.

Die neuen Samsung-Topmodelle können seit dem 8. August vorbestellt werden und sollen ab dem 23. August in den Handel kommen. Das Note 10 Plus kommt in den Farben Aura Glow, Aura Black und Aura White. Das Note 10 wird vorerst in den Farbtönen Aura Glow, Aura Black und Aura Pink angeboten. Im Lieferumfang liegen neben besagten USB-C-auf-3,5-mm-Klinke-Adapter AKG-USB-C-In-Ear-Hörer bei. Preislich geht es beim Note 10 ab 949 Euro los. Dafür bekommt ihr das Modell mit 256 Gigabyte Speicher. Das Plus-Modell kostet mit 256 Gigabyte-Speicher 1.099 Euro, die 512-Gigabyte-Variante schlägt mit 1.199 Euro zu Buche.

Und da wir beim letzten Treffen darüber gesprochen haben: Falls ihr schon Unterstützung für das spärlich verfügbare 5G-Netz haben wollt, hat Samsung auch eine Note-10-Plus-5G-Version für euch. Das Gerät mit 256 Gigabyte Speicher und zwölf Gigabyte RAM wird in den Farben Aura Glow und Aura Black zum Preis von 1.199 Euro verkauft.

Soviel von Samsung, 3 gelungene Vorstellungen waren das, Geräte die mit Sicherheit auch wieder ihre Käufer finden werden und alles andere sind, als Themen für ein Sommerloch.

Im nächsten Monat wird dann höchstwahrscheinlich wieder Apple für Schlagzeilen sorgen, den schon traditionell im September wird Apple neue iPhones vorstellen. Doch was hat der Nachfolger des iPhone XS Neues zu bieten? 

Als Steve Jobs das erste iPhone ankündigte, grenzte er die damals revolutionäre Fingersteuerung noch mit einem vollmundigen "Niemand will einen Stift" von den Konkurrenten ab. Zwölf Jahre später soll nun auch das iPhone mit dem Stift steuerbar sein, sind sich Analysten laut "Business Insider" sicher. Der bisher dem iPad vorbehaltene Apple Pencil soll dann wie von vielen Fans gewünscht auch das iPhone XI unterstützen. Wie die Unterstützung umgesetzt wird, ist noch nicht bekannt.

Wie unter anderem ein Apple-Watchblog berichtet, sollen Kunden die neuen iPhones - zumindest in den USA - angeblich ab dem 20. September kaufen können. In dem Bericht wird sich auf einen Screenshot des für seine regelmäßigen Leaks bekannten Tech-Journalisten Evan Blass berufen. Dieser hatte einen Screenshot gepostet, der aus einem internen Schreiben des Mobilfunkanbieters Verizon an seine Mitarbeiter stammen soll.  Darauf zu sehen ist eine Zeitleiste der Marketing-Abteilung von Verizon, die neben dem angeblichen iPhone-Verkaufsstart auch die Starttermine des neuen Samsung Note 10 und des Google Pixel 4 (angeblich 14. Oktober) aufzeigt. Bestätigt sich der 20. September als Release-Termin für die USA, wäre Deutschland vermutlich nur wenige Tage später an der Reihe. Zudem ließe sich - angesichts der Handhabe von Apple in den Vorjahren - auch der Zeitraum der Keynote genauer voraussagen. Den Berichten zufolge dürfte der Termin auf einen Tag zwischen dem 10. und 12. September fallen, so wie es also schon immer war. Nächsten Monat wissen wir mehr …

Weitere Themen waren u.a. auch die Neuigkeiten aus dem Hause Huawei, denn aus dem Huawei's Betriebssystem Hongmeng OS wird Harmony OS. Huawei hat diesen finalen Namen jetzt im Rahmen einer Entwicklerkonferenz vorgestellt. Laut den Informationen ist Harmony OS weiterhin als Alternative zu Googles Android zu verstehen. Harmony OS soll auf nahezu allen denkbaren Geräteklassen eingesetzt werden können, egal ob Smartphone oder Smart-TV, sogar auf Kopfhörern, im Auto und auf Tablets soll die Software verwendet werden können. Laut den Entwicklern reichen zum Betrieb mitunter schon minimale RAM-Größen im Kilobyte-Bereich. Darüber hinaus soll Harmony OS nicht nur zu HTML5-Apps kompatibel sein, sondern auch Linux- oder Android-Apps werden von Harmony OS unterstützt. Der verwendete ARK-Compiler in der Harmony OS-App-Entwicklung unterstützt Kotlin, Java, Javascript, C, und C++.

Eine weitere große Ankündigung lässt bislang noch auf sich warten: EMUI 10 - die neue Version der hauseigenen Benutzeroberfläche. Voraussichtlich soll sie mit dem Huawei Mate 30 und Huawei Mate 30 Pro ausgeliefert werden. Normalerweise werden wichtige neue EMUI-Versionen mit dem neuesten Android-Betriebssystem veröffentlicht, aber bis jetzt ist noch unklar, wann Android 10 Q offiziell (für Huawei-Geräte) erscheint.

Die Live View-AR-Funktion von Google Maps war bislang nur wenigen Anwendern vorbehalten. Jetzt soll die Beta für weitere Smartphones freigeschaltet werden – und wir freuen uns darauf. Live View ist eine Funktion in Google Maps, die Merkmale in der Umgebung des Anwenders in Echtzeit mit Maps kombiniert. Hält man das Smartphone in einer unbekannten Umgebung in die Höhe und schaut hindurch, kann man VR-Elemente und die Karte gemeinsam auf dem Display sehen. Anwender müssen so nicht mehr einige Meter in eine bestimmte Richtung gehen um zu erkennen, ob ihre Interpretation der Maps-Angaben mit der Realität übereinstimmt, also ob sie in die richtige Richtung gehen, sondern mit Live View sehen Sie sofort, welche interessanten Dinge in ihrem Sichtfeld liegen und ob der Weg in diese Richtung führt. Weitere Anzeigeelemente ergänzen die kombinierte Maps/VR-Sicht des Umfelds und ergänzen so praktisch den Blick auf die Umgebung mit virtuellen Informationen aus der Google-Datenbank. Für Smartphones eine coole Sache, für zukünftige Datenbrillen sicherlich ein Killer-Feature, wenn Städtereisen in unbekannte Länder anstehen. Derzeit wird das Update offenbar vor allem an Pixel-Besitzer und lokale Guides ausgerollt, darüber hinaus vermutlich vorzugsweise in den USA. Ob und wann die Live View-Funktion auch in Europa startet, ist noch unbekannt. Man geht davon aus, dass spätestens ab Herbst Anwender in unseren Breitengraden die Software testen können.

Bildquelle: t3n.de
Und zum Schluss warfen wir dann noch einen kurzen Blick in die App "IKEA Place", mit welcher es dank AR-Technologie vor dem Kauf möglich ist, deren Einrichtungsgegenstände mittels AR direkt in seiner eigenen Wohnung zu platzieren und damit einen Fehlkauf, weil es einfach nicht hinpasst, zu vermeiden.

Bildquelle: IKEA
Unter AR ("Augmented Reality"), also "erweiterter Realität" versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Diese Information kann alle menschlichen Sinnesmodalitäten ansprechen. Häufig wird jedoch unter erweiterter Realität nur die visuelle Darstellung von Informationen verstanden, also die Ergänzung von Bildern oder Videos mit computergenerierten Zusatzinformationen oder virtuellen Objekten mittels Einblendung/Überlagerung. Bei Fußball-Übertragungen beispielsweise ist erweiterte Realität beispielsweise das Einblenden von Entfernungen bei Freistößen mithilfe eines Kreises oder einer Linie.

Es war spannend, von Anfang bis zum Ende – und so freuen wir uns jetzt schon auf das nächste Treffen am 18.09.2019.

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim - Smartphones & More

18.07.2019

226. Treffen der PUG-Mannheim am 17.07.2019

Das Julitreffen der PUG-Mannheim war wieder voll mit heißen Themen bei einer Geräteverteilung von 84% Androiden und 16% iOS-Geräten.

Wir führten das Talk-Thema aus dem Mai fort – ganz nach dem Motto "Meine Apps – Deine Apps". 

Und da waren 2 Apps, die fast den den ganzen Abend für Gesprächsstoff sorgten: Wir verglichen die Messenger Apps WhatsApp und Threema sehr detailliert miteinander, nicht nur vom Handling, sondern auch von der Verschlüsselungstechnik und der Backup- und Wiederherstellungsfunktionalität. 

Klar ist, dass WhatsApp der Messenger ist, der von der breiten Masse genutzt wird, ganz im Gegenteil zu Threema, der doch auf dem Markt eher ein Nischenprodukt darstellt und auch mit den Verschlüsselungstechniken nicht mehr wirklich punktet. Vom Handling her schenken sich die beiden Messenger nichts. Weitere vorgestellte und besprochene Apps waren die Katastrophenwarnapps Katwarn und NINA, die Navigationsapps Google Maps, Waze und Here, sowie einige Banking-Apps.

Und dann ging es um 2G (Edge), 3G (HSDPA), 4G (LTE) und natürlich dem neuen 5G. Just am Tag unseres Treffen gingen die ersten 25 Stationen von Vodafone auf Sendung - und es fordert seine Opfer: Für die erforderlichen Frequenzen wird der 3G-Standard dran glauben müssen. Das geschieht in einer Situation, in der Millionen Handy-Nutzer mit Discounter-Verträgen und unzählige Menschen auf dem Land nicht mal ins LTE-Netz kommen. Was kommt jetzt auf uns zu und was können wir dagegen tun ?

Wie der "Spiegel" berichtet, können sich laut der Bundesnetzagentur schon jetzt nur rund 47 Prozent aller aktiven SIM-Karten mit dem LTE-Netz verbinden. Die verbleibenden 53 Prozent sind auf die deutlich langsameren Geschwindigkeiten von 3G angewiesen. Das ist Karten-abhängig und betrifft selbst Bewohner von Großstädten. Auf dem Land gibt es ohnehin weiter weiße Flecken, was die LTE-Abdeckung angeht. Wenn jetzt das 3G-Netz (auch UMTS genannt) stillgelegt wird, um den 5G-Standard auszubauen, wird für sehr viele Menschen das Internet komplett wegfallen. Zwar ist bis dahin noch etwas Zeit, aber man sollte jetzt schon beginnen, sich darauf vorzubereiten.

Das 3G-Netz war in Ordnung, als es die schnellste Verbindung war, doch spätestens mit der Einführung von LTE wurde der Standard obsolet. Trotzdem sind immer noch die meisten Deutschen darauf angewiesen, obwohl sie auf dem Land damit nicht einmal akzeptabel stabile Internetverbindungen aufbauen können. 3G ist veraltet und wird nun zugunsten von 5G aufgegeben. Die freiwerdenden Frequenzen sollen dann für den Ausbau von 5G genutzt werden. Das bedeutet aber nicht, dass dann auf einmal überall 5G verfügbar ist, wo es vorher nur 3G gab – die Hardware muss auch nachgerüstet werden.

Die Telekom und Vodafone haben schon konkrete Termine für ihre 3G-Abschaltung:

  • Bis zum 31. Dezember 2020 können Telekom-Kunden noch UMTS nutzen.
  • Vodafone gibt den Abschaltungszeitraum unkonkreter an: Irgendwann 2020 oder 2021 soll 3G stillgelegt werden.
Die anderen Anbieter haben sich noch nicht dazu geäußert, werden aber sicher auch innerhalb dieser Zeiträume 
ihre Frequenzen freiräumen.

Laut der Bundesnetzagentur haben Ende 2018 mehr als die Hälfte aller aktiven SIM-Karten maximal ältere Verbindungsstandards wie 3G genutzt. Das hat vor allem 3 Gründe:

  1. Viele Discounter nutzen zwar die Netze der großen Player, haben aber keinen Zugang zum LTE-Netz.
  2. Zahlreiche alte Handys sind gar nicht in der Lage, schnellere Netze zu nutzen.
  3. Auf dem Land gibt es speziell in Randgebieten nach wie vor Ausbaulücken. 
Es ist also nicht so, dass diese Menschen freiwillig im 3G-Netz festhängen – sie haben einfach keinen besseren Zugang. Die meisten Deutschen warten nicht auf das 5G-Netz, sondern wären schon froh, wenn sie endlich einen LTE-Zugang hätten. Wenn das 3G-Netz abgeschaltet wird und die betroffenen Personen sich kein anderes Gerät oder einen schnelleren Vertrag anschaffen, bleibt ihnen nichts anderes als der Rückfall in das 2G-Netz – das ist für moderne Internetseiten unbrauchbar und eignet sich nur für Telefonie oder SMS.

Betroffen ist jeder Teilnehmer im deutschen Mobilfunknetz, dessen SIM-Karte, Handy oder Wohnort aktuell schon keinen Zugang zum LTE-Netz bietet. Im Fall der SIM-Karte oder des Geräts hilft ein Wechsel.

Generell dürfte spätestens 2020 reichlich Bewegung in den Markt kommen. Schon jetzt kann man sich für die ersten 5G-Verträge anmelden und möglicherweise bedeutet das auch eine Verbilligung von LTE. Sollte sich tatsächlich Daten-Traffic aufs 5G-Netz verschieben, werden auch Kapazitäten im LTE-Netz frei, die hoffentlich auch die Discounterverträge erreichen.

Wir haben ja bereits darüber diskutiert, dass Vodafone das LTE-Netz für alle öffnet. Da werden die anderen sicher bald nachziehen. Diese Öffnung muss dann nur noch zu akzeptablen Preisen bei den Trittbrett-Fahrern mit den Discountverträgen ankommen.

Wer aktuell im 3G-Netz surft, ist mit 384 KBit/s unterwegs, das sind etwa 48 KB/s. Im 3G-Standard "UMTS HSPA+" wären bis zu 42 Mbit/s möglich, was 5,25 MB entspricht – aber das ist für den Großteil der Deutschen nicht verfügbar. Wenn 3G abgeschaltet wird, fallen die Geräte automatisch auf den Standard 2G zurück. Hier reden wir von 55,6 KBit/s oder 6,95 KB. Bei dieser Geschwindigkeit dauert selbst der Aufbau einfacher Seiten ewig. Im Vergleich dazu sind im LTE-Netz bis zu 300 Mbit/s möglich, was rund 37,5 MB/s entspricht. 

Möglicherweise werden die Discounterverträge so geändert, dass sie beim Wegfall von 3G auf die nächsthöhere Stufe springen. Das hilft aber weder den Nutzern in den Versorgungslücken noch den Besitzern alter Handys.

5G ermöglicht den Transfer hochauflösender Filme über das mobile Internet. Mit 1 Gbit/s (125 MB/s) wird das Internet raketengleich beschleunigt. Allerdings wird das seinen Preis und dieselben Probleme haben: Die meisten Handys unterstützen den Standard noch gar nicht, aus Preisgründen werden viele darauf verzichten und auf dem Land werden die Menschen noch ewig darauf warten müssen. Denn auch wenn die 3G-Frequenzen frei werden, reicht die verbaute Hardware für den Standard nicht aus.

Und jetzt der PUG-Tipp: SIM-Karte prüfen, ob ein LTE-Zugang möglich ist, falls nicht, mit dem Anbieter Kontakt aufnehmen oder einen PUGler Deines Vertrauens kontaktieren.

Nun ist es offiziell: Am Mittwoch, den 7. August 2019, wird Samsung den nächsten Unpacked Event veranstalten. Im Mittelpunkt werden das neue Galaxy Note 10 sowie vermutlich das Galaxy Note 10+ stehen. Der Teaser zum Unpacked Event zeigt dabei den S-Pen Stylus sowie eine Kamera-Linse - erste Andeutungen, welche Features Samsung bei der nächsten Note-Generation in den Fokus rücken wird. Der Termin am 7. August wird wie im Vorjahr im Barclays Center in New York stattfinden.

Samsung lässt für die Kameras seiner Smartphone-Topmodelle zusätzliche Sensoren einbauen und plant wohl, künftig dabei mehr Gas zu geben. Die 3D-Time-of-Flight-Kamerasensoren können das bisherige Setup von Zusatzlinsen für u.a. Bokeh-Effekte ergänzen. Das ist etwa beim 5G-Modell des Galaxy S10  der Fall. Wie eine koreanische Zeitung berichtet, produzieren Linsenhersteller in Vietnam verstärkt entsprechende Sensoren - ganz in der Nähe der Fabriken für die S- und Note-Serie von Samsung. Laut einem der Hersteller möchte Samsung den Einsatz von TOF-Sensoren in seinen Smartphones weiter forcieren. Passend dazu kommt ein Gerücht, wonach das Galaxy Note 10 jeweils vorne und hinten einen solchen Sensoren besitzen soll. 3D-ToF-Sensoren ermöglichen tiefe Bokeh-Effekte und begünstigen u.a. die Gesichts- und Gestenerkennung - sie verbessern also die Bedienung. Außerdem werden Augmented-Reality-Anwendungen wie beispielsweise Scans von Räumen und Objekten deutlich präziser als es bisherige Lösungen vermochten.

Und neben dem Note 10 wird Samsung höchstwahrscheinlich auch die Galaxy Watch Active 2 vorstellen, die in 2 Varianten (40mm und 44mm Durchmesser) auf den Markt kommen wird und der Apple-Watch mächtig Paroli bieten wird.

Apple wird übrigens im September die nächste iPhone-Generation vorstellen. Bei der Kamera zeichnet sich infolge mehrerer Leaks eine große Design-Änderung ab; was die Wahl des Anschlusses angeht, setzt Apple offenbar weiterhin auf Lightning. Auch zur günstigeren Version, dem Nachfolger des iPhone XR, sind bereits einige Infos bekannt. 

Es verdichten sich die Zeichen, dass das nächste iPhone mit einer Triple-Kamera ausgestattet sein wird. Auf den CAD-Bildern sind drei Objektive auf der Rückseite des iPhones zu sehen, die in Form eines Dreiecks im linken oberen Bereich angeordnet sind. Zusammen mit dem LED-Blitz ragen diese in einem quadratischen Buckel deutlich aus dem Gehäuse heraus. Apropos Blitz, der soll nun heller sein und so bessere Schwachlichtaufnahmen ermöglichen. Darüber hinaus bemühe sich Apple, seinen ISP (image signalling processor) für eine bessere Bildqualität sowie die Smart HDR-Funktion zu verbessern, um Konkurrenten wie Google, Samsung oder Huawei auszustechen.

Wie zu lesen war, wird das dritte Objektiv ein 12-Megapixel-Weitwinkelobjektiv sein, also Aufnahmen mit einem Blickwinkel von 120 Grad ermöglichen. Das entspricht in etwa dem Blickwinkel des menschlichen Auges. 

Außerdem soll die Kamera einen dreifach optischen Zoom ermöglichen und eine höhere Auflösung erhalten. Darüber hinaus arbeite Apple an einer Verbesserung für die Live Photos, also jener Funktion, die vor und nach Aufnahme eines Fotos ein wenige Sekunden langes Video aufnimmt. Angeblich wird die Länge dieser Videos von drei auf sechs Sekunden erhöht.

Erste Bilder zeigen, dass sowohl das kleine, als auch das große Modell eine Dreifach-Kamera erhalten. Anfangs war nicht ganz klar, ob die nur dem Nachfolger-Modell des iPhone XS Max vorbehalten bleibt.

Die Displaygrößen werden sich wahrscheinlich nicht vom iPhone Xs und Xs Max unterscheiden. So wird das iPhone 11 wohl wieder 5,8 Zoll, das iPhone 11 Max wieder 6,5 Zoll in der Diagonalen messen. In beiden Modellen verbaut Apple wieder ein OLED-Panel.

Die Aussparung für die Frontkamera am oberen Displayrand sowie die Displayränder will Apple angeblich schmaler halten.  Die Abmessungen des kleineren Modells werden ungefähr 143,9 x 71,4 x 7,8 mm betragen. Mit der herausragenden Kamera kommt das iPhone 11 sogar auf eine Dicke von 9 mm. Die Rückseite soll aus einem einzigen Stück Glas bestehen, das auch den Kamerabuckel einschließt.

Wer ein Smartphone mit Android-Betriebssystem nutzt, sollte sein Gerät immer sofort aktualisieren, wenn Updates zur Verfügung stehen. Dazu rät das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auf seiner Website. Denn Google hat mit einem neuen Update einige Schwachstellen geschlossen. Der BSI stuft die Schwachstellen als Risikostufe 4 ein. Das heißt, dass sie im Ernstfall ein hohes Schadenspotential haben. Besonders problematisch sind dabei Fehler im sogenannten Media-Framework. Angreifer können so einen Schadcode einschleusen.

Laut dem BSI können Unbekannte mit einem erfolgreichen Angriff "die Kontrolle über das Gerät übernehmen, Daten ausspionieren oder das Gerät unbrauchbar machen". Nutzer brauchen dafür nur eine manipulierte App zu öffnen oder einen Link anzuklicken, der Malware auf das Gerät lädt.

Folgende Systeme sind betroffen:

  • Google Android 7.0
  • Google Android 7.1.1
  • Google Android 7.1.2
  • Google Android 8.0
  • Google Android 8.1
  • Google Android 9
Um seine Android-Version zu prüfen, öffnet man die Einstellungen des Geräts und wählt "Geräteinformationen" und dann "Softwareinfo". Hier sollte Ihre Android-Version stehen. Und wenn man mehrmals mit dem Finger auf die Versionsnummer tippt, öffnet sich – je nach Android-Version – eine versteckte Funktion.

Bei der PUG-Mannheim – Smartphones & More ist man über alle Themen rund um das Smartphone immer topaktuell informiert. Das hat man auch bei diesem Treffen gemerkt, das wieder viel zu schnell vorbei ging und jetzt auf seine Fortsetzung am 21.08.2019 wartet.

Bis dahin …

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More